Heute habe ich eine Methode entdeckt, wie man schnell und sehr bequem die Kerne aus Kirschpflaumen entfernt.

Wie?
Das steht in meinem Kochlustblog.

Heute habe ich eine Methode entdeckt, wie man schnell und sehr bequem die Kerne aus Kirschpflaumen entfernt.

Wie?
Das steht in meinem Kochlustblog.

In meinen Augen: Ja!
Die sogenannte „Affäre Brosius-Gersdorf“ entbrannte im Juli 2025 rund um die Nominierung der Juristin Frauke Brosius-Gersdorf durch die SPD für das Bundesverfassungsgericht. Sie wurde von verschiedenen Seiten scharf kritisiert, insbesondere wegen ihrer Haltung zum Schwangerschaftsabbruch. In der öffentlichen Debatte wurden ihr unter anderem Aussagen zugeschrieben, sie befürworte einen Schwangerschaftsabbruch bis zum 9. Monat, was sie vehement zurückweist.
Auslöser der Kontroverse war Brosius-Gersdorfs Mitwirkung in einer Regierungskommission, die Reformoptionen für den §218 StGB prüfte. Dabei äußerte sie, dass eine weitgehende Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs nicht gegen das Grundgesetz verstoßen würde. Ein Satz von ihr wurde jedoch aus dem Kontext gerissen und in den Medien so interpretiert, dass sie dem ungeborenen Leben die Menschenwürdegarantie abspreche und für einen Schwangerschaftsabbruch bis zur Geburt sei. Diese Interpretation wurde von verschiedenen politischen Akteuren, darunter AfD-Politikerin Beatrix von Storch, aufgegriffen und verbreitet.
In einer öffentlichen Erklärung wies Brosius-Gersdorf die Vorwürfe entschieden zurück. Sie betonte, dass dem menschlichen Leben ab der Nidation (Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter) das Grundrecht auf Leben zustehe und sie stets für den Schutz ungeborenen Lebens eingetreten sei. Die Behauptung, sie befürworte einen Schwangerschaftsabbruch bis zur Geburt, bezeichnete sie als „unzutreffend und verunglimpfend“. Was meiner Meinung nach auch zutreffend ist. Denn ich habe die Diskussion zwischen Markus Lanz und Frauke Brosius-Gersdorf aufmerksam verfolgt. Alles, was B-G zu den Vorwürfen sagte, klang in meinen Ohren einleuchtend, klar und logisch. Und hat definitiv nichts mit dem zu tun, was ihr unterstellt wird.
Die SPD stellte sich hinter ihre Kandidatin und kritisierte die Angriffe als politisch motiviert. Die Union, insbesondere CSU-Chef Markus Söder, forderte jedoch ihren Rückzug. In der katholischen Kirche sorgte die Debatte für Uneinigkeit: Während konservative Bischöfe wie Herwig Gössl Brosius-Gersdorf scharf kritisierten, verteidigte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, die Juristin und warnte vor einem ideologischen Kulturkampf.
Der ehrenwerte Erzbischof hat seine Meinung mittlerweile übrigens revidiert – nachdem er mit Brosius-Gersdorf gesprochen hat. Vielleicht hätte der Mann mit dem spitzen Hut das VORHER machen sollen, also erst mit der mutmaßlichen „Delinquentin“ reden, bevor er eine Art Rufmord veranstaltet.
Außerdem sollte ausgerechnet die katholische Kirche sich mit der Bewertung/Verurteilung von moralischen Angelegenheiten zurückhalten. Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an die unzähligen Missbrauchsvorwürfe gegen katholische Priester. Getreu dem Motto: Jeder kehre vor seiner eigenen Tür.
Die „Affäre Brosius-Gersdorf“ verdeutlicht, wie komplexe juristische Positionen in der öffentlichen Debatte vereinfacht und verzerrt dargestellt werden können. Die von ihr vertretene Haltung zum Schwangerschaftsabbruch ist differenziert und wissenschaftlich fundiert. Die ihr unterstellte Befürwortung eines Schwangerschaftsabbruchs bis zum 9. Monat ist jedoch falsch und entspricht nicht ihrer tatsächlichen Position. Sie hat auch nie gesagt, sie sei für ein Verbot der AfD. Doch genau dies wird ihr unterstellt. Und wie wir wissen, entbehrt eine Unterstellung den Fakten.
Doch wird gerade in der Politik und der politischen Szenerie äußerst gern mit Unterstellungen gearbeitet. Denn wird die Sau erstmal durchs Dorf getrieben, lässt sie sich nur schwer aufhalten.
Artikel zum Thema:

Kirschpflaumen, auch als Myrobalanen oder Prunus cerasifera bekannt, sind ein echter Geheimtipp unter den heimischen Früchten. Sie erinnern optisch an Kirschen und geschmacklich an Pflaumen, gehören botanisch aber zu einer eigenen Art. In diesem Artikel erfährst du, warum diese oft übersehene Frucht mehr Beachtung verdient – und wie du sie kreativ in der Küche einsetzen kannst.

Die Kirschpflaume ist ein frühes Steinobst, das ursprünglich aus Westasien und Südosteuropa stammt. In Europa ist sie häufig als Heckenpflanze oder Zierbaum zu finden – besonders wegen ihrer hübschen, frühen Blüte im Frühjahr. Im Sommer trägt sie kleine, runde Früchte, die je nach Sorte gelb, rot, orange oder violett sein können.
Ihr Geschmack reicht von süß bis kräftig säuerlich – ideal für vielfältige kulinarische Anwendungen.

Kirschpflaumen eignen sich hervorragend zum Einkochen – dank ihres hohen Pektin-Gehalts gelingt Marmelade oder Gelee ganz ohne zusätzliche Geliermittel. Besonders lecker mit einem Hauch Zimt, Vanille oder Rosmarin.
Tipp: Für samtiges Gelee die Früchte vor dem Kochen durch ein Sieb oder die Flotte Lotte passieren.

Ihr säuerliches Aroma passt perfekt zu würzigen Chutneys. In Kombination mit Zwiebeln, Ingwer, Chili und Essig ergibt sich ein vielseitiges Relish – ideal zu Käse, Lamm, Wild oder Grillgemüse.
Da sich das Fruchtfleisch von Kirschpflaumen schwer vom Stein lösen lässt, sind sie für klassischen Obstkuchen eher ungeeignet. Dafür schmecken sie als Kompott oder Mus umso besser! Mit etwas Zucker, Zitronensaft und Gewürzen eingekocht entsteht eine köstliche Beilage zu Joghurt, Grießbrei, Eis oder Crêpes.
Tipp: Die gegarten Früchte lassen sich leichter entsteinen oder einfach durch ein Sieb streichen.
Für einen fruchtig-intensiven Sirup die Früchte mit Zucker und Wasser auskochen und filtern. Ideal zum Verfeinern von Mineralwasser, Cocktails oder Desserts.
Oder du setzt einen Kirschpflaumenlikör mit Zucker, Gewürzen und Wodka an – ein aromatischer Digestif oder ein tolles Geschenk aus der Küche.

In der georgischen und persischen Küche sind Kirschpflaumen fester Bestandteil deftiger Eintöpfe und Soßen. In Gerichten wie „Tkemali“, einer würzigen Pflaumensoße, ersetzen sie Essig oder Zitrone und sorgen für die typische, fruchtige Säure.
Auch zu geschmortem Fleisch oder in Couscous- und Linsengerichten setzen sie spannende Akzente.
Kirschpflaumen sind ein unterschätzter Schatz am Wegesrand. Ihre Vielseitigkeit in der Küche – von süß bis herzhaft – macht sie zu einer spannenden Zutat für alle, die gerne saisonal und nachhaltig kochen. Auch wenn sie sich nicht so leicht entsteinen lassen wie Pflaumen oder Kirschen, lohnt sich der kleine Mehraufwand.
Rezepte gibt es wie immer auf meinem Kochlustblog.


Aber: Es gibt einen Podcast, den ich absolut empfehle: den Auslandsjournal-Podcast. Er wird gemacht von den Top-Journalisten Katrin Eigendorf, Elmar Theveßen und Ulf Röller.

„Der Trump‑Effekt“ ist ein jeden Mittwoch erscheinender Podcast aus der ZDF-Redaktion „auslandsjournal“. Die drei Gesprächspartner analysieren die globalen Folgen der Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus. Ihr Anspruch: geopolitische Entwicklungen im Zusammenhang mit Trump verständlich und kritisch darzustellen.
Katrin Eigendorf ist internationale Sonderkorrespondentin des ZDF, mit Live-Erfahrung aus Krisenregionen wie Ukraine, Gazastreifen und Afghanistan.

Elmar Theveßen leitet das ZDF-Studio Washington, berichtet direkt aus dem Umfeld des Weißen Haus.

Ulf Röller, Brüssel-Korrespondent, begleitet EU- und NATO-Themen.

Alle drei sind mehrfach preisgekrönte Auslandskorrespondenten.
Der Podcast erscheint wöchentlich – teils als Video‑Podcast auf YouTube (wo ich ihn immer anschaue) – und widmet sich aktuellen Entwicklungen unter dem amerikanischen PräsidentenTrump (von dem ich übrigens überhaupt nichts halte. In meinen Augen ist er ein psychopathischer Egomane – was er täglich mit seinen Aktionen, Tweets und Aussagen unter Beweis stellt).
Postcast-Beispiele aus jüngeren Folgen:
Folge 18: „Tanzt die ganze Welt nach Trumps Pfeife?“ – NATO, Nahost, Ukraine – wer stellt sich Trumps Druck entgegen?
Folge 17: „Kein Herz für Migranten?“ – Trumps massive Abschiebepolitik & innenpolitische Maßnahmen
Folge 14: „Will Trump den Bürgerkrieg?“ – Militär gegen Demonstrierende – Provokation oder Strategie?
Die Episoden untersuchen Trumps Machtmittel, Narzissmus-Strategien, Einflussnahme sowie Gegenstrategien in Europa und global.
Fundiert
Die Gastgeber besitzen fundierte Erfahrungen aus Auslandskorrespondenten-Praxis und arbeiten international.
Aktuell
Themen wie US-Außen- und Innenpolitik, Migration, geopolitische Konflikte und europäische Antworten werden stets aktuell diskutiert.
Analytisch
Klare, sachliche und fundierte Analysen, Hintergrundwissen, Einschätzungen – ohne moralisierende Floskelrhetorik, stattdessen mit hohem Informationsgehalt.
Multimedial
Der Podcast ist weltweit verfügbar (YouTube, Spotify, Apple Podcasts) – als Audio- und Video-Format. Ich schaue ihn immer auf Youtube an.
Der Podcast „Der Trump‑Effekt“ bietet eine klare, prägnante Analyse der globalen Veränderungen unter Trumps erneuter Präsidentschaft. Die fachliche Kompetenz der drei Journalisten sowie ihre direkte Nähe zu Ereignissen machen den Podcast zur idealen Quelle für alle, die schnell, aufschlussreich und differenziert informiert werden möchten.
Wer sich für internationale Politik, transatlantische Beziehungen oder US-amerikanische Innenpolitik interessiert – inklusive europäischer Perspektive – sollte diesen Podcast unbedingt anhören. Er erklärt nicht nur die aktuelle Lage, sondern zeigt auch, was als Nächstes kommen könnte – sehr spannend für alle, die verstehen wollen, wie globale politische Zusammenhänge heute funktionieren. Außerdem stellen die drei Journalisten jeweils ihre Meinung und Sichtweise dar. Die oft nicht übereinstimmt – was den Podcast besonders hörenswert macht.
Das auslandsjournal ist ein wöchentliches ZDF-Magazin, das seit 1973 internationale Ereignisse darstellt. Mit einem Netzwerk aus 18 Korrespondentenstudios liefert es Einblicke in weltweite Krisenherde. Der Podcast ist eine mediale Erweiterung des bewährten Formats.
Das ganz Besondere daran: Die drei Journalisten gehen auf eine äußerst respektvolle Weise miteinander um. Sie hören sich aufmerksam zu, unterbrechen sich nicht, und ihre unterschiedlichen Meinungen finde nicht nur ich hochinteressant, sondern auch die Drei untereinander. Und genau das ist es, was bei diesem Podcast wohltuend auffällt: die gegenseitige Wertschätzung.
Alles in allem: Der Auslandsjournal-Podcast ist eine rettende Insel im Meer der Youtube-Podcasts.
PS: Ich empfehle Elmar Theveßens aktuelles Buch, das ich gerade mit großem Interesse lese:

Diesen Betrag muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
48 Millionen Euro
Diese stolze Summe hat Andrea Tandler, die Tochter des ehemaligen CSU-Politikers Tandler, von dem Schweizer Maskenhändler Emix erhalten. Für die Vermittlung des Maskenkaufs zwischen der Bundesregierung und dem schweizerischen Unternehmen.
Da sie die Einnahmen nicht versteuert hat, wurde die Dame zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt.
Gut so!
Nicht gut:
750 Millionen Euro soll die Bundesregierung an Emix bezahlt haben. Der Gewinn des Unternehmens bei dieser Aktion wird auf 300 Millionen geschätzt. Und davon hat Frau Tandler 48 Millionen bekommen. Das sind rund 15 Prozent – was als übliche Provision deklariert wird.
Übrigens: Emix hat für jede Maske 7 Euro bekommen. Das auch zu Zeiten, in denen Masken längst für 1 Euro pro Stück erhältlich waren.
Jens Spahn, Fraktionsvorsitzender der CDU und in hohem Maße in diesen Skandal verwickelt, wäscht seine Hände diesbezüglich in Unschuld. Vermutlich wird er auch nie mit irgendwelchen Konsequenzen zu tun haben, denn Politiker dürfen Steuergelder ohne Ende verschwenden – ohne dass sie zur Rechenschaft gezogen werden. Sh. Minister Scheuer und die Autobahn-Maut.
Mein Fazit: Politiker sind eine korrupte, macht- und geldgeile Mischpoke! Menschen und deren Belange interessieren sie einen Scheiß. Alles, was sie interessiert, sind Geld und Macht.
Übrigens: Ist man erst mal Bundestagsabgeordnerter, hat man ausgesorgt. Denn man erhält kein klassisches Gehalt, sondern sogenannte Abgeordnetenbezüge. Diese setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen:
Abgeordnete bekommen keine gesetzliche Rente, sondern eine eigene Altersentschädigung, die der Bundestag selbst regelt:
*Ich frage mich: Wieso zahlen Bundestagsabgeordnete nicht in die Rentenversicherung ein? Denn Otto Normalbürger macht das (zwangsweise) und versteuert seine Rente.
| Leistung | Höhe (2025) |
|---|---|
| Grundentschädigung („Diät“) | 10.600 € brutto / Monat |
| Kostenpauschale | 4.700 € steuerfrei / Monat |
| Mitarbeiter- und Sachkosten | bis zu 23.000 € zweckgebunden |
| Max. Altersentschädigung | ca. 6.890 € brutto / Monat nach 26 Jahren |
Schauen wir uns ein konkretes Rechenbeispiel an für die Altersentschädigung eines Bundestagsabgeordneten nach 8 Jahren Amtszeit (Stand 2025):
Ein Abgeordneter, der 8 Jahre im Bundestag war, bekommt später eine monatliche Altersentschädigung von ca. 2.120 € brutto.
Diese:
Hinweis: Den großen Teil dieser Informationen hat ChatGPT geliefert.
Passend zum Thema: Die Maskenaffäre

In der heutigen Zeit, in der Regionalität, Saisonalität und Wildkräuter wieder an Bedeutung gewinnen, erleben viele alte Kultur- und Wildpflanzen eine Renaissance. Eine davon ist die Ackermelde (Atriplex patula), auch bekannt als Spießmelde oder Bauernspinat. Lange Zeit übersehen, bietet sie eine spannende, nachhaltige Ergänzung für die moderne Küche – und das ganz ohne exotische Zutaten oder aufwändige Zubereitung.

Ackermelde gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und ist eng mit Spinat, Mangold und Roter Bete verwandt. Sie wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Böden, gerne an Feldrändern, auf Brachflächen oder in Gärten – oft als vermeintliches „Unkraut“. Ihre lanzettlichen, manchmal spießförmigen Blätter sind zart und mild im Geschmack. Junge Pflanzen erinnern an Spinat, ältere können herber und mineralischer schmecken.
Geschmacklich bewegt sich Ackermelde zwischen jungem Spinat und Mangold – mit einer leicht salzigen Note, die sie besonders in sommerlichen Gerichten interessant macht. Sie enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Eisen, Kalzium und sekundäre Pflanzenstoffe. Ihr natürlicher Gehalt an Oxalsäure ist etwas geringer als bei Spinat, was sie für viele Menschen bekömmlicher macht.
Ackermelde lässt sich vielseitig einsetzen – sowohl roh als auch gegart. Hier ein paar Inspirationen:
Ackermelde wächst meist ab Mai bis in den Spätsommer. Die jungen Triebe sind am zartesten und besten geeignet für die Küche. Beim Sammeln gilt wie bei allen Wildpflanzen: Nur an sauberen Orten ernten, die Pflanze sicher bestimmen und behutsam mit dem Bestand umgehen. Vor der Verarbeitung empfiehlt sich gründliches Waschen, um Staub und Insekten zu entfernen.
Die Wiederentdeckung der Ackermelde ist ein kleiner Beitrag zur Vielfalt auf unseren Tellern – geschmacklich wie ökologisch. Sie zeigt, dass kulinarische Schätze oft direkt vor der Haustür wachsen. Wer neugierig ist und gerne mit saisonalen Zutaten experimentiert, findet in der Ackermelde eine überraschend vielseitige Begleiterin für die grüne Küche.
Rezepte zu Ackermelde gibt es auf meinem Kochlustblog. Zum Beispiel eine oberköstliche Quiche.

Oder eine leckere Gemüsesuppe mit Kartoffeln.

Oder Meldepfannkuchen mit Ratatouille.

Hier geht es zu den Ackermelde-Rezepten auf meinem Kochlustblog.

Ein Open-House-Verfahren ist ein Vergabeverfahren, das insbesondere im öffentlichen Beschaffungswesen oder bei der Vergabe von Verträgen im Gesundheitswesen (z. B. Rabattverträge mit Krankenkassen) eingesetzt wird. Es unterscheidet sich deutlich von klassischen Ausschreibungen.
Nicht diskriminierend und offen
Jeder Anbieter, der die vorgegebenen Bedingungen erfüllt, kann dem Vertrag zu denselben Konditionen beitreten.
Keine Auswahlentscheidung
Es findet kein Wettbewerb im eigentlichen Sinn statt – es gibt keine Bewertung von Angeboten und keinen Zuschlag an nur einen Bieter.
Veröffentlichung eines Beitrittsangebots
Die Vergabestelle (z. B. eine Krankenkasse) veröffentlicht ein Angebot zum Vertragsbeitritt mit definierten Konditionen (z. B. Preise, Laufzeit etc.).
Laufende Beitrittsmöglichkeit (innerhalb eines Zeitraums)
Anbieter können innerhalb einer festgelegten Frist dem Vertrag beitreten, solange sie die Bedingungen akzeptieren.
Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Pharmaunternehmen
Eine Krankenkasse möchte Rabattverträge für ein bestimmtes Medikament abschließen. Statt eine exklusive Ausschreibung zu machen, startet sie ein Open-House-Verfahren. Jeder pharmazeutische Hersteller, der das Medikament anbietet und bereit ist, den festgelegten Rabatt zu gewähren, kann dem Vertrag beitreten – ohne Wettbewerb, solange er die Bedingungen erfüllt.
Gern – das Open-House-Verfahren bei der Beschaffung von Corona-Masken war ein prominenter und politisch brisanter Anwendungsfall in Deutschland.
Zu Beginn der Corona-Pandemie 2020 herrschte weltweit ein Mangel an medizinischen Schutzmasken (insbesondere FFP2- und OP-Masken). Die Bundesregierung – konkret das Bundesgesundheitsministerium (BMG) unter Minister Jens Spahn – musste schnell große Mengen an Schutzausrüstung beschaffen.
Im März 2020 startete das BMG ein Open-House-Verfahren zur Maskenbeschaffung. Ziel war es, möglichst viele Anbieter gleichzeitig zu gewinnen – unabhängig von Größe oder Bekanntheit.
Das Verfahren führte zu erheblichen Rechtsproblemen und Skandalen:
Lieferausfälle: Viele Anbieter konnten die versprochene Menge oder Qualität nicht liefern.
Zahlungsverzögerungen: Das Ministerium zahlte nicht alle Rechnungen, wenn Masken mangelhaft waren oder Lieferfristen nicht eingehalten wurden.
Massenhafte Klagen: Über 100 Lieferanten verklagten das Ministerium auf Zahlung, viele davon erfolgreich.
Vergaberechtliche Kritik:
Politische Skandale: In einigen Fällen geriet die Vergabe in den Verdacht der Vetternwirtschaft oder Korruption – manche Abgeordnete hatten Vermittlungsprovisionen erhalten.
Das Verfahren umging klassische Ausschreibungen mit Wettbewerb. Zwar wurde es mit der Pandemie-Notlage begründet, aber:
Durch die offene Struktur des Verfahrens:
Die Folge war ein massives administratives Chaos.
Ergebnis: Der Staat zahlte oft nicht, oder es kam zu Rückforderungen – die zu tausenden Gerichtsverfahren führten.
Das Verfahren wurde zu einem teuren juristischen und finanziellen Desaster.
Das beschädigte das Vertrauen in die Integrität der Politik.
Ein Open-House-Verfahren verhindert Preisoptimierung.
| Bereich | Problem |
|---|---|
| Vergaberecht | Nicht EU-konform, da keine echte Ausschreibung |
| Vertragsmanagement | Massenhafte Verträge ohne Risikoprüfung oder Kontrolle |
| Qualitätssicherung | Mangelhafte oder fehlende Produkte, keine Prüfung |
| Wirtschaftlichkeit | Überhöhte Festpreise, kein Wettbewerb |
| Rechtliche Folgen | Tausende Klagen, millionenschwere Zahlungsverpflichtungen |
| Politische Integrität | Skandale um Abgeordneten-Provisionen |
Hier ein Link zu einem Interview mit Alexander S. Kekulé zumThema

Putin sieht die NATO-Osterweiterung als Bedrohung. Die Ukraine soll militärisch neutral bleiben – keine westlichen Truppen, keine Raketen, kein Beitritt zur NATO.
Zitat Putin: „Die Ukraine darf niemals Teil des westlichen Militärbündnisses werden.“
Putin erkennt die Ukraine nicht als vollwertig unabhängigen Staat an. Er strebt eine Art Vasallenstatus oder zumindest politische Kontrolle über Kiew an.
Historischer Bezug: Putins Essay „Über die historische Einheit von Russen und Ukrainern“ (2021) spricht der Ukraine eine eigenständige nationale Identität ab.
Russland will insbesondere:
Durch:
Der Krieg dient auch innenpolitisch:
Putins Ziele sind militärisch, geopolitisch und ideologisch:
Der Krieg ist daher mehr als ein Territorialkonflikt – er ist Ausdruck eines tieferen Konflikts zwischen zwei Ordnungsmodellen: autoritär-imperial vs. demokratisch-westlich.
Auf der Suche nach weiteren Sichtweisen/Erklärungen habe ich verschiedene und interessante Artikel gefunden:
Timeline
Hier ist eine übersichtliche Timeline zu Putins Kriegszielen und dem Verlauf des Ukrainekriegs, mit Fokus auf die strategischen Etappen und Motive Russlands:
Hinweis: Bei diesem Artikel hat ChatGPT mitgewirkt.

Der Begriff stammt ursprünglich aus Südostasien, insbesondere aus Thailand und Indien, wo weiße Elefanten als heilige Tiere galten. Sie durften nicht arbeiten und mussten aufwendig versorgt werden. Ein weißer Elefant war zwar ein Zeichen von Reichtum und Prestige, konnte aber auch eine große finanzielle Belastung darstellen – besonders, wenn er einem als „Ehrengabe“ geschenkt wurde, die man nicht ablehnen durfte.
Im modernen Sprachgebrauch ist ein „weißer Elefant“:
Ein kostspieliger Besitz oder ein großes Projekt, das mehr Aufwand, Unterhalt oder Kosten verursacht, als es Nutzen bringt.
Typische Beispiele:
In den USA bezeichnet „White Elephant Gift Exchange“ ein Wichtelspiel, bei dem absichtlich witzige oder unbrauchbare Geschenke verschenkt werden – meist zum Spaß.
Die Entstehung des Begriffs „weißer Elefant“ hat einen kulturellen und historischen Ursprung in Südostasien, insbesondere in Thailand (ehemals Siam).
In Ländern wie Thailand, Myanmar, Laos und Indien galten weiße Elefanten als heilig und wurden als Symbole königlicher Macht und göttlicher Gunst verehrt. Sie waren extrem selten und wurden nicht für Arbeit oder Krieg eingesetzt. Stattdessen mussten sie aufwendig gepflegt und mit großem Respekt behandelt werden.
Wenn ein König einen weißen Elefanten besaß, galt das als Zeichen seiner göttlichen Legitimität. Aber:
Daraus ergab sich ein Paradoxon: Der weiße Elefant war ein Statussymbol, aber gleichzeitig ein wirtschaftlicher Ballast.
Es gibt eine populäre Legende, nach der der König von Siam (heutiges Thailand) einem Höfling, der in Ungnade gefallen war, einen weißen Elefanten schenkte – im Wissen, dass der Beschenkte durch die immensen Unterhaltskosten ruiniert werden würde.
Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff durch britische Kolonialisten und Reisende in den englischen Sprachraum übertragen. Ab da entwickelte sich die metaphorische Bedeutung, wie wir sie heute kennen:
„Ein Geschenk oder Besitz, das äußerlich wertvoll scheint, aber in Wirklichkeit teuer und nutzlos ist.“
Der Begriff „weißer Elefant“ ist also aus einem realen kulturellen Phänomen entstanden – den heiligen, aber teuren Elefanten Südostasiens – und wurde dann zur Metapher für etwas Unpraktisches mit hohem Aufwand, oft mit ironischem Unterton.

Panna Cotta, was auf Italienisch »gekochte Sahne« bedeutet, ist ein cremiges, glattes Dessert, das in Italien seinen Ursprung hat. Es besticht durch seine Schlichtheit und seine Vielseitigkeit. Die Basiszutaten sind Sahne, Zucker und Gelatine, aber das wahre Geheimnis der Panna Cotta liegt in ihrer Fähigkeit, mit verschiedenen Aromen und Beilagen kombiniert zu werden. Zum Beispiel mit knackigen Kirschen.
Das Rezept dafür gibt es wie immer auf meinem Kochlustblog.




Viele Autoren meinen, Amazons Werbeaussage „60 % für den Autor vom Listenpreis“, bedeute. dass sie beim Verkauf ihres Buches über Amazon KDP 60 % vom Verkaufspreis bekäme.
Das ist ein Irrtum. Er bekommt deutlich weniger!
Warum, das erkläre ich in einem Blogartikel bei Edition Blaes.

In der Welt der Macht, Medien und Technologie gab es kaum eine dynamischere Beziehung als die zwischen Donald Trump, dem ehemaligen US-Präsidenten, und Elon Musk, dem visionären Unternehmer hinter Tesla, SpaceX und Co. Einst verband die beiden eine scheinbar innige Freundschaft – doch heute wirken sie eher wie erbitterte Rivalen. Wie konnte aus einer Allianz eine Feindschaft werden? Ein tieferer Blick auf die Geschichte, die Brüche und die Hintergründe dieses Zerwürfnisses.
Als Donald Trump 2016 überraschend zum Präsidenten gewählt wurde, suchte er Verbündete aus verschiedenen Branchen, um seine ambitionierten Pläne umzusetzen. Elon Musk wurde schnell als wichtiger Partner wahrgenommen – als Innovator, der für technologische Fortschritte und eine neue amerikanische Ära stehen konnte. Musk selbst schien zunächst offen für eine Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidenten.
Beide verband die Idee, Amerika als führende Nation im Bereich Technologie und Raumfahrt zu etablieren. Musk wurde Mitglied des sogenannten „Strategic and Policy Forum“, einem Beratergremium Trumps, das mit Experten aus Wirtschaft und Industrie besetzt war. Es war eine spannende Zeit: Musk erhielt Zugang zu politischen Entscheidungsprozessen, Trump konnte mit Musk einen modernen Unternehmer präsentieren.
Die scheinbare Harmonie war allerdings nur von kurzer Dauer. Elon Musk ist ein vehementer Verfechter erneuerbarer Energien und kämpft seit Jahren gegen den Klimawandel. Seine Unternehmen Tesla und SolarCity sind Vorreiter in nachhaltiger Technologie. Donald Trump hingegen kündigte 2017 den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen an und setzte auf die Stärkung fossiler Brennstoffe.
Dieser Schritt sorgte für massive Spannungen. Musk trat öffentlich von Trumps Beratergremium zurück – ein klares Zeichen der Entfremdung. Er kritisierte Trumps Entscheidung als „nicht gut für Amerika und die Welt“. Die einstige Zusammenarbeit war zerbrochen, die „Bromance“, über die die halbe Welt spöttelte, damit Geschichte.

Die Differenzen zwischen Trump und Musk waren längst nicht nur Umweltpolitik. Während Trump in seiner Amtszeit vor allem auf traditionelle Werte, Protektionismus und eine nationalistische Rhetorik setzte, verkörperte Musk ein zukunftsorientiertes, global denkendes Image. Er war offen für Diversität, Technikoffenheit und eine international ausgerichtete Vision.
Musk positionierte sich zunehmend als Verfechter der Wissenschaft, insbesondere in der Corona-Pandemie, wo er Trumps lockere Maßnahmen kritisierte. Trumps Anhänger empfanden Musk als „zu liberal“ oder als Teil der „Eliten“, denen sie misstrauten. So entwickelten sich die beiden vom politischen Bündnis zu Gegnern auf Augenhöhe.
Die Auseinandersetzungen fanden oft öffentlich auf Twitter statt, einer Plattform, die beide intensiv nutzten. Trump setzte Twitter als Sprachrohr ein, um seine Anhänger zu mobilisieren, während Musk dort technische Updates, Meinungen und kontroverse Statements veröffentlichte.
Mehrfach kritisierte Trump Musks Geschäftsentscheidungen, etwa die Übernahme von Twitter durch Musk, und bezeichnete ihn als „nicht loyal“ oder „weniger verlässlich“. Musk konterte mit spitzen Bemerkungen über Trumps Politik und Aussagen. Dieses öffentliche Duell symbolisiert den Wandel ihrer Beziehung – von Respekt zu Rivalität.
Neben persönlichen und politischen Konflikten spielt auch die wirtschaftliche Konkurrenz eine Rolle. Musk baut mit Tesla, SpaceX, Neuralink und Starlink ein Technologieimperium auf, das globale Reichweite hat und viele Zukunftsbranchen dominiert. Trump hingegen versucht, seine politische Marke und sein Medienunternehmen auszubauen, während er sich auf eine mögliche Rückkehr ins Weiße Haus vorbereitet.
Beide kämpfen um Einfluss auf sehr unterschiedlichen Ebenen: Trump in der konservativen Politik und Öffentlichkeit, Musk als Tech-Milliardär und globaler Innovator. Ihre Lager sind heute tief polarisiert – eine Annäherung scheint derzeit ausgeschlossen.
Das Zerwürfnis zwischen Trump und Musk steht exemplarisch für die tiefen gesellschaftlichen Spaltungen in den USA und darüber hinaus. Unterschiedliche Werte, Visionen und Machtansprüche können selbst die engsten Verbindungen zerstören. Was als pragmatische Freundschaft begann, entwickelte sich zum Konkurrenzkampf, der auch mit persönlicher Verärgerung verbunden ist.
Ob die beiden jemals wieder zueinander finden, ist ungewiss. Musk hat gezeigt, dass er unabhängig von politischer Partei agiert und seine eigenen Ziele verfolgt. Trump hingegen setzt auf klare Feindbilder und den Kampf um konservative Wähler. Die gegenwärtigen Fronten sind verhärtet.
Doch in der Politik und im Business können sich Allianzen schnell ändern. Vielleicht bringen neue Entwicklungen in Technologie, Politik oder Wirtschaft die beiden eines Tages wieder zusammen – oder die Feindschaft vertieft sich weiter.
Eine vollständige, dauerhafte Versöhnung ist aktuell unwahrscheinlich. Die Fronten sind klar: Trump möchte keine Aussprachen, Musk ist öffentlich sehr kritisch, und beide verfolgen gegensätzliche politische Ziele.
ABER:
Mir persönlich ist es völlig wurscht, ob die beiden Egomanen sich wieder versöhnen. Denn eine Versöhnung wäre ohnehin wieder eine Farce. Die beiden waren nie Freunde! Sie haben sich lediglich gegenseitig benutzt! Ähnlich ist es, wenn eine Prostituierte ihrem Freier Gefühle vorgaukelt …
Nachsatz am 3. Juli 2025:
Trump überlegt bereits, ob er Musk abschieben lässt. So etwas nennt man wohl „Rosenkrieg“ …
Der außenpolitische Spezialist der CDU, Norbert Röttgen, hat übrigens bereits vor Amtsantritt Trumps vorausgesagt, dass es zwischen Trump und Musk irgendwann „krachen“ würde. Bei Maybrit Illner prophezeite er am 16. Januar 2025 sinngemäß:
„Es wird zwischen Trump und Musk innerhalb eines Jahres krachen – das ist unvermeidlich.“
Dass es so schnell gehen würde, hatte aber selbst Röttgen nicht vermutet, wie er vor kurzem in einer anderen Talkshow einräumte.
Vor wenigen Minuten sagte Trump über Musk: „Ich finde ihn schrecklich! Er ist ein Kommunist. Das Letzte, was wir brauchen, ist ein Kommunist. […] Ich denke, er ist ein totaler Spinner.“
Trump und Musk, die gern auf Bühnen herumtanzenden und ehemals unzertrennlichen Buddys können sich nicht mehr ausstehen. Dieses Kindergarten-Theater auf weltpolitischem Parkett finde ich äußerst unterhaltsam! Erinnert mich irgendwie an die Muppet-Show …

Wenn die Linden blühen, liegt ein süßlich-warmer Duft in der Luft, der an Kindheit, laue Abende und Naturverbundenheit erinnert. Die hellgelben, zarten Blüten der Sommer- oder Winterlinde sind jedoch nicht nur eine Freude für die Nase – sie lassen sich auch überraschend vielseitig in der Küche einsetzen. Aber nicht getrocknet als Tee, sondern frisch – direkt vom Baum auf den Teller.

Frische Lindenblüten haben ein unverwechselbares Aroma. Leicht süßlich, mit einer floralen Note, die an Honig und Kräuter erinnert, verleihen sie Speisen eine besondere Tiefe. Ihr Duft ist subtil, aber doch präsent – eine ideale Zutat für Gerichte, bei denen es auf feine Nuancen ankommt. Besonders gut harmonieren Lindenblüten mit sommerlichen Zutaten wie Zitrusfrüchten, Beeren, Joghurt, mildem Käse oder zarten Gemüsesorten.
Aromatisieren von Flüssigkeiten:
Frische Lindenblüten eignen sich hervorragend, um Flüssigkeiten wie Sirup, Essig oder sogar Öle zu aromatisieren. Einfach einige Blüten in die Flüssigkeit geben und einige Stunden oder über Nacht ziehen lassen. Das Ergebnis ist ein duftiger Hauch von Sommer, der Dressings, Vinaigrettes oder Desserts veredeln kann.

Blüten als Garnitur:
Die feinen Blütenblätter machen sich auch optisch gut. Über frische Salate gestreut, auf einem Dessert platziert oder über ein cremiges Risotto gegeben – sie bringen nicht nur Farbe, sondern auch einen Hauch Eleganz auf den Teller.

Verfeinerung von Süßspeisen:
Lindenblüten passen hervorragend zu Pudding, Quarkcremes oder Fruchteis. Auch in einer kalten Sommersuppe aus Melone oder Gurke können sie für ein florales i-Tüpfelchen sorgen.

Infusionen zum Kochen:
Ähnlich wie man Vanilleschoten in Milch ziehen lässt, kann man auch Lindenblüten in warmer Milch, Sahne oder Brühe mitziehen lassen. Die Flüssigkeit nimmt das feine Aroma auf und kann dann weiterverarbeitet werden – z. B. in einer Soße oder einem feinen Püree.
Lindenblüten sollten möglichst vormittags und bei trockenem Wetter gesammelt werden – dann sind sie besonders aromatisch. Wichtig: Nur Blüten verwenden, die fernab von Straßenverkehr wachsen, da sie Schadstoffe leicht aufnehmen. Die Blüten lassen sich frisch verwenden oder schonend trocknen, um sie später in der Saison einzusetzen.
Die Lindenblüte ist ein kulinarischer Geheimtipp – weit mehr als nur eine Zutat für Tee. Ihre feine Süße, das florale Aroma und ihre dekorative Wirkung machen sie zu einer spannenden Zutat für kreative Köche. Wer die Augen offen hält und zur richtigen Zeit sammelt, bringt mit ihr einen Hauch Natur auf den Teller – sanft, aromatisch und vollkommen saisonal.
Rezepte gibt es wie immer auf meinem Kochlustblog.


Hinweis: Die Informationen habe ich über ChatGPT gesammelt.
Judenhass – heute meist als Antisemitismus bezeichnet – ist ein Phänomen mit jahrtausendealter Geschichte. Er zieht sich durch viele Epochen, Länder und Ideologien und ist bis heute in verschiedenen Formen präsent. Doch wo liegen die Ursprünge dieses Hasses? Und wie konnte sich eine solch tief verwurzelte Abneigung gegen eine Religionsgemeinschaft und kulturelle Minderheit über die Jahrhunderte hinweg halten?
Bereits im antiken Griechenland und im Römischen Reich wurden Juden kritisch beäugt – nicht aufgrund von »Rasse«, sondern wegen ihrer Andersartigkeit. Juden lehnten es ab, die Götter der Mehrheitsgesellschaft zu verehren, hielten an strikten Speise- und Reinheitsgeboten fest und lebten oft in geschlossenen Gemeinschaften. Diese Isolation wurde als Arroganz oder Fremdheit interpretiert. Im Römischen Reich kam es wiederholt zu antijüdischen Pogromen.
Mit der Christianisierung Europas erhielt der Judenhass eine neue Dimension. Die Kirche verbreitete die Vorstellung, die Juden hätten Jesus getötet (»Gottesmord«-Vorwurf). Juden wurden zu „Feinden des Glaubens“ erklärt, oft als „Teufelsverbündete“ dargestellt und aus weiten Teilen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen.
Berüchtigte mittelalterliche Beispiele:
Im 19. Jahrhundert wandelte sich der religiöse Antijudaismus zu einem rassistisch geprägten Antisemitismus. Der Begriff selbst wurde 1879 von Wilhelm Marr geprägt. Juden wurden nicht mehr nur als Andersgläubige, sondern als »fremdrassige« Gefahr für die nationale Einheit und wirtschaftliche Ordnung dargestellt.
Der Antisemitismus erreichte seinen grausamsten Höhepunkt im nationalsozialistischen Deutschland. Die Shoah (Holocaust) war der systematische Massenmord an rund sechs Millionen europäischen Juden durch das NS-Regime. Er war das Resultat jahrhundertelanger Vorurteile, systematischer Ausgrenzung und politischer Radikalisierung.
Nach dem Zweiten Weltkrieg galt Antisemitismus offiziell als tabu. Dennoch lebt er in verschiedenen Formen weiter:
Antisemitismus wird zunehmend über das Internet und soziale Netzwerke verbreitet – oft subtil und codiert, aber nicht weniger gefährlich.
Judenhass ist kein historisches Überbleibsel, sondern ein fortbestehendes Problem. Er speist sich aus religiösem Fanatismus, politischer Propaganda, gesellschaftlicher Unsicherheit und nicht zuletzt aus Unwissenheit. Umso wichtiger ist es, die Wurzeln des Antisemitismus zu kennen, ihn klar zu benennen – und ihm entschlossen entgegenzutreten.
Jesus wurde unter der römischen Besatzung Judäas im 1. Jahrhundert n. Chr. gekreuzigt – eine Hinrichtungsmethode, die ausschließlich von den Römern angewendet wurde.
Fazit historisch: Die Römer, konkret Pontius Pilatus, sind juristisch und exekutiv für Jesu Tod verantwortlich.
Hinweis: Diese Texte wurden in einem Kontext wachsender Spannungen zwischen Christen und jüdischen Gemeinden geschrieben. Sie wurden in der Geschichte oft antisemitisch missbraucht, obwohl sie keine pauschale Schuldzuschreibung gegen „die Juden“ enthalten sollten.
Buchempfehlung:
Weil mich der Ursprung für den Judenhass interessiert, lese ich momentan dieses Buch: Sein Inhalt ist informativ und interessant. Der Judenhass existiert schon sehr, sehr lange, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass er in absehbarer Zeit aufhört.

Sehr lesenswertes Buch!
Die Frage »Wer war Jesus wirklich?« berührt Geschichte, Religion und Philosophie gleichermaßen. Die Antwort hängt stark davon ab, aus welcher Perspektive man sie betrachtet: historisch, christlich, jüdisch, islamisch oder säkular. Im Folgenden gebe ich dir einen Überblick über die wichtigsten Sichtweisen:
Die historische Forschung versucht, Jesus von Nazareth als reale Person zu rekonstruieren – losgelöst von religiösen Deutungen.
Fazit der Forschung:
Jesus war ein jüdischer Prediger mit apokalyptischer Botschaft. Die Evangelien enthalten historische Kerne, sind aber stark theologisch gefärbt.
In der christlichen Tradition ist Jesus nicht nur ein Mensch, sondern der Sohn Gottes, der Messias und der Retter der Welt.
Für Christen ist Jesus der Weg zu Gott – durch den Glauben an ihn erlangen sie Erlösung.
Für das Judentum ist Jesus ein Mensch – kein Messias und kein göttliches Wesen. Er wird in der jüdischen Tradition meist ignoriert oder kritisch gesehen.
Fazit: Jesus war ein jüdischer Lehrer, aber seine Anhänger gingen einen Weg, der sich vom Judentum trennte und das Christentum begründete.
Im Islam gilt Jesus (arabisch: Isa) als großer Prophet, geboren durch ein Wunder, aber nicht als Sohn Gottes.
Fazit: Jesus ist im Islam ein verehrter Mensch und Gesandter Gottes, aber kein Erlöser und kein Teil Gottes.
Viele säkulare Menschen sehen Jesus als:
Unabhängig vom Glauben inspiriert Jesus bis heute Philosophen, Künstler, Aktivisten und Denker.

Wenn Holunder blüht, liegt der Sommer in der Luft. Der feine Duft der weißen Dolden gehört für viele fest zur warmen Jahreszeit. Doch Holunder kann mehr als Sirup und Limonade – zum Beispiel als Basis für ein leichtes, aromatisches Dessert: Holunderblüten-Mousse.

Die Mousse ist luftig, frisch und nur dezent süß. Der Geschmack der Blüten bleibt dabei im Mittelpunkt – fein, floral, aber nicht aufdringlich. Damit sie nicht zu lieblich wird, bekommt sie einen ungewöhnlichen Begleiter: ein Pesto aus Gundermann und Minze.

Gundermann gehört zu den eher unbekannten Wildkräutern. Man findet ihn häufig an Waldrändern, auf Wiesen oder im Garten. Er schmeckt leicht herb, fast medizinisch, mit einer kühlen Schärfe. In Kombination mit frischer Minze entsteht ein grünes Pesto, das bewusst einen Kontrast zur weichen Mousse bildet.
Zusammen ergibt sich ein spannendes Duo: süß trifft herb, weich trifft frisch. Die Holunderblüten-Mousse mit Gundermann-Minz-Pesto ist kein typisches Dessert, sondern eher eine kulinarische Überraschung – perfekt für alle, die gerne neue Aromen ausprobieren und Natur in ihrer Küche bewusst einsetzen.
Rezept gibt es wie immer auf meinem Kochlustblog.

Der Begriff „Urananreicherung“ ist momentan im Zusammenhang mit den israelischen Angriffen auf den Iran täglich zu hören und zu lesen.
Was bedeutet Urananreicherung überhaupt?
ChatPGT erklärt den Vorgang wie folgt:
Was ist Uran?
Uran ist ein Metall, das in der Erde vorkommt. Es kann in Atomkraftwerken benutzt werden, um Strom zu machen – oder leider auch für Bomben.
Problem:
Das meiste Uran in der Natur ist unnütz für Kraftwerke, weil nur ein winziger Teil davon „funktioniert“ (das nennt man Uran-235). Der Rest ist langweiliges Uran (Uran-238), das nix bringt.
Anreicherung bedeutet:
Man „sortiert“ das gute Uran-235 raus, damit mehr davon im Uran drin ist. Stell’s dir vor wie M&Ms sortieren: Du willst nur die blauen – und der ganze Sack ist voller bunter. Also sortierst du, bis du fast nur noch blaue hast.
Wie macht man das?
Man bringt Uran in Gasform und lässt es durch viele Schleudern (Zentrifugen) drehen. Das leichtere, gute Uran-235 fliegt eher zur Seite, das schwere bleibt außen.
Warum macht man das?
Ganz einfach gesagt:
Anreicherung = Aus einem Haufen Uran machst du mehr von dem guten Uran-235, damit es richtig kracht – im Reaktor oder in der Bombe.
Hier auch eine Erklärung mit Gummibärchen:
Uran-Anreicherung erklärt mit Süßigkeiten:
Stell dir vor, du hast eine große Tüte Gummibärchen.
Du willst aber nur die roten Gummibärchen, weil die am besten schmecken (wie Uran-235).
Das Problem: In der Tüte sind 99 langweilige grüne Gummibärchen (Uran-238) und nur 1 rotes (Uran-235).
Anreicherung heißt: Du sortierst die roten raus, bis in deiner neuen Tüte viel mehr rote drin sind – vielleicht 5 rote auf 95 grüne. Jetzt schmeckt’s besser = gut für den Atomreaktor.
Wenn du ALLE anderen rauswirfst und nur noch rote hast, dann hast du „Bomben-Gummibärchen“ = gut für eine Atombombe (leider).
Wie sortiert man die?
Stell dir eine riesige Schleuder vor, wo die Gummibärchen drin rumfliegen:
Die leichten roten fliegen eher zur Mitte, die schweren grünen außen rum.
Du sammelst einfach die Mitte ein.
Kurz gesagt:
Der Journalist Paul Ronzheimer spricht mit dem Militärexperten Carlo Masala.
Thema: Was passiert in dem Gebirge, in dem der Iran Uran anreichert und so offenbar an Atombomben kommen will, wirklich?

Wildkräuter und essbare Wildpflanzen erleben seit einigen Jahren eine wahre Renaissance in der modernen Küche. Dabei geraten oft vergessene Pflanzen in den Fokus, die einst in der Volksküche einen festen Platz hatten. Eine dieser heimischen Wildpflanzen ist der Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium). Doch was hat es mit diesem imposanten Doldenblütler auf sich – und wie lässt er sich in der Küche verwenden?

Der Wiesen-Bärenklau ist eine mehrjährige, krautige Pflanze und gehört zur Familie der Doldenblütler. Er wächst auf nährstoffreichen Wiesen, an Wegrändern und Waldrändern in ganz Mitteleuropa. Mit seinen großen, fiederspaltigen Blättern und den auffälligen weißen bis rosafarbenen Blütendolden kann er eine Höhe von bis zu 1,5 Metern erreichen.
Wichtig: Der Wiesen-Bärenklau darf nicht mit dem Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) verwechselt werden, der Hautreizungen verursachen kann. Der heimische Wiesen-Bärenklau ist essbar, sollte aber dennoch vorsichtig verarbeitet werden, da der Pflanzensaft bei empfindlicher Haut in Verbindung mit Sonnenlicht ebenfalls leichte Hautreizungen hervorrufen kann.
Kulinarisch überzeugt der Wiesen-Bärenklau mit einem würzigen, leicht sellerieartigen Aroma. Besonders junge Pflanzenteile haben einen angenehmen, aromatischen Geschmack, der an Petersilie, Möhrenkraut oder Liebstöckel erinnert – ideal für herzhafte Gerichte.
Viele Rezepte mit Wiesenbärenklau gibt es auf meinem Kochlustblog.


Wer ab Juli 2025 E-Books veröffentlicht, muss darauf achten, dass sie barrierefrei sind. Was bedeutet das?
In der zunehmend digitalen Welt gewinnen E-Books immer mehr an Bedeutung. Doch während sie theoretisch für alle zugänglich sein sollten, zeigt die Praxis: Viele digitale Bücher sind nicht barrierefrei. Für Menschen mit Behinderungen bedeutet das eine Form von digitaler Ausgrenzung. Doch was genau bedeutet Barrierefreiheit bei E-Books – und wie kann sie umgesetzt werden?
Ein barrierefreies E-Book ist so gestaltet, dass es auch von Menschen mit körperlichen, sensorischen oder kognitiven Einschränkungen problemlos genutzt werden kann. Dazu zählen beispielsweise:
Barrierefreiheit bedeutet in diesem Kontext, dass Inhalte sowohl technisch als auch gestalterisch so aufbereitet sind, dass sie für möglichst viele Menschen zugänglich sind – unabhängig von ihren Fähigkeiten oder Geräten.
Ein barrierefreies E-Book berücksichtigt bestimmte technische Standards, unter anderem:
Nicht nur der technische Unterbau zählt – auch das Design und die Sprache sind entscheidend:
Barrierefreiheit ist keine Kür, sondern Pflicht – nicht nur moralisch, sondern auch rechtlich. In Deutschland schreibt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) ab 2025 vor, dass digitale Produkte, darunter auch E-Books, barrierefrei sein müssen.
Darüber hinaus ist Barrierefreiheit einen Gewinn für alle Leser. Auch Menschen ohne Behinderung profitieren von besser strukturierten, anpassbaren und klar formulierten digitalen Inhalten – etwa beim Lesen auf mobilen Geräten oder bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Einen ausführlichen Artikel mit Bildern gibt es auf meinem Blog bei Edition Blaes.

Beim Schreiben und Gestalten von Kinderbüchern gibt es mehrere Fehler, die vermieden werden sollten, um sicherzustellen, dass das Buch sowohl unterhaltsam als auch lehrreich für die Zielgruppe – also Kinder – ist.

Worauf man achten solle, ist in meinem Blog von Edition Blaes beschrieben.

Wenn der Frühling Einzug hält, ist es endlich wieder so weit: Die Spargelsaison beginnt! Und was passt besser zu diesem königlichen Gemüse als eine zünftige, aromatische Kratzete mit frischen Wildkräutern? In diesem Blogartikel stelle ich dir ein Rezept vor, das nicht nur saisonal und regional ist, sondern auch voller Geschmack und Natur steckt.
Kratzete – auch „Kratzet“ oder „Kratzer“ genannt – ist eine süddeutsche Spezialität, die ursprünglich aus dem Schwäbischen und Badischen kommt. Im Grunde handelt es sich dabei um einen zerrupften Pfannkuchen. Der Teig ist herzhaft, leicht, oft mit Milch oder Sprudelwasser angerührt und wird beim Braten in der Pfanne in kleine Stücke „gekratzt“. Besonders lecker wird’s, wenn man wie hier frische Wildkräuter hinzufügt.
Jetzt im Frühling sprießen Giersch, Knoblauchsrauke, Bärlauch und viele andere essbare Wildkräuter am Wegesrand. Sie bringen nicht nur Frische und Würze, sondern auch wertvolle Vitamine und Bitterstoffe auf den Teller. Für die Kratzete eignen sich vor allem milde Kräuter – ein bunter Mix macht’s perfekt!

Schnell zubereitet und außerordentlich schmackhaft. Das Rezept gibt es wie immer im Kochlustblog.

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