Kategorie Allgemein

Lindenblattsalat-Buchweizen

Ein besonderer Salat mit Lindenblättchen und Chips von Nachtkerzenwurzeln

Im Frühling, wenn die ersten zarten Blätter sprießen und die Natur wieder essbar wird, lohnt sich ein genauer Blick auf Pflanzen, die sonst oft unbeachtet bleiben. Zwischen jungen Kräutern, Wildblumen und frischem Grün verstecken sich wahre Delikatessen – etwa die nussigen Lindenblättchen und die erstaunlich aromatische Wurzel der Nachtkerze.

Lindenblattknospen
Lindenblattknospen
Nachtkerzenwurzel
Nachtkerzenblüte

Die Nachtkerze ist vielen wegen ihrer gelben Blüten bekannt, die sich abends öffnen. Weniger bekannt ist: Ihre Wurzel ist essbar – und schmeckt ausgesprochen gut. Früher wurde sie auch als „Schinkenwurzel“ bezeichnet, weil ihr Aroma beim Braten herzhaft und kräftig wird.

Für diesen Salat werden die Wurzeln in dünne Scheiben geschnitten und in Olivenöl gebraten. So entstehen knusprige Chips mit erdigem Charakter und feiner Süße.

Nachtkerzenwurzelchips

Das Rezept für diesen besonderen Salat gibt es wie immer auf meinem Kochlustblog.

Lindenblattsalat mit Nachtkerzenwurzelchips und geröstetem Buchweizen

WeiterlesenLindenblattsalat mit knusprigen Chips von Nachtkerzenwurzeln
auslandsjournal

»Auch Journalisten sind Menschen« – so der Journalist Ulf Röller im aktuellen Podcast »auslands journal«

Die heutige Medienlandschaft ist mit der von vor 30 Jahren nicht mehr zu vergleichen. Informationen jagen Informationen. Egal, ob Trump oder ein Wal oder eine virtuelle Vergewaltigung … es wird gepostet, was das Zeug hält.

In diesem Zusammenhang ist das Erste, was ich morgens mache: im Internet schauen, was es Neues gibt. Und es gibt täglich Neues – vor allem viel oberflächliches, selbstverliebtes Gelaber und Meinungen, die in Wirklichkeit keine sind.

Aber es gibt auch journalistische Perlen. Eine dieser Perlen ist der »Auslandsjournal-Podcast«, den ich vor einigen Monaten entdeckt habe.

Die Gesprächspartner sind (normalerweise):

Katrin Eigendorf
Ulf Röller
Elmar Theveßen

Diese Journalisten erlebe ich als

aufrichtig
authentisch
bescheiden
respektvoll
selbstreflektiert

Dass alle drei Freude am Denken haben, erwähne ich nur am Rande, weil ich meine, dass dies zur Grundausstattung eines guten Journalisten gehören sollte.

Alles in allem empfehle ich diesen Podcast allen Menschen, die Wert darauf legen, dass öffentliche Gespräche nicht nur informativ, sondern auch authentisch, aufrichtig und von gegenseitigem Respekt getragen sind.

Unter diesen Aspekten ist dieser Podcast für mich ein informativer Hörgenuss, und ich freue mich jede Woche auf die neue Folge.

Also: Unbedingt anschauen bzw. anhören!

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kostenlos

Das E-Book von meinem nagelneuen Ratgeber »Buch selbst veröffentlichen« gibt es heute kostenlos.

»Buch selbst veröffentlichen« – mein praxisnaher Ratgeber für alle, die ihr Buch selbst veröffentlichen wollen. Heute kostenlos!

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Buch zu veröffentlichen, steht schnell vor vielen Fragen: Wie wird aus einem Manuskript ein fertiges E-Book oder Printbuch? Was ist bei Gestaltung, Veröffentlichung und Vermarktung zu beachten? Genau hier setzt der Ratgeber »Buch selbst veröffentlichen – Selfpublishing leicht gemacht« an.

Mein Ratgeber richtet sich gezielt an Selfpublisher und angehende Autoren, die ihren Weg unabhängig vom klassischen Verlag gehen möchten. In alphabetisch geordneten, praxisnahen Kapiteln werden die wichtigsten Schritte der Buchveröffentlichung erklärt – von Absatzformaten über Buchsatz, Coverdesign, Lektorat bis hin zu Vertrieb und Zitatrecht.

Besonders hilfreich ist der starke Praxisbezug: Statt theoretischer Ausführungen liefert der Ratgeber konkrete Tipps und Checklisten, die direkt in die eigene Buchproduktion übernommen werden können. Damit eignet sich das Werk sowohl für Einsteiger als auch für Autoren, die ihr bestehendes Wissen im Selfpublishing vertiefen möchten.

Ein zusätzlicher Vorteil: Das E-Book ist heute kostenlos erhältlich – eine gute Gelegenheit, sich ohne Risiko einen kompakten und verständlichen Leitfaden für die eigene Buchveröffentlichung zu sichern.

Gerade in einer Zeit, in der Selfpublishing immer wichtiger wird und Autoren ihre Werke zunehmend selbst auf den Markt bringen, bietet dieser Ratgeber eine wertvolle Orientierung und hilft dabei, typische Fehler zu vermeiden und professionell zu veröffentlichen.

Wer also schon länger mit einem eigenen Buchprojekt liebäugelt, findet hier einen idealen Einstieg – und kann sich das

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E-Books-Wildkräuter

Wildkräuter neu entdecken – 12 E-Books voller natürlicher Genussrezepte

Die Welt der Wildkräuter bietet eine beeindruckende Vielfalt an Aromen, Nährstoffen und kulinarischen Möglichkeiten. In meiner umfangreichen E-Book-Reihe dreht sich alles um die kreative und alltagstaugliche Küche mit heimischen Wildpflanzen – kombiniert mit klassischen Zutaten und modernen Rezeptideen.

Insgesamt 12 thematisch sortierte E-Books laden dazu ein, die Kraft der Natur neu zu entdecken und unkompliziert in die eigene Küche zu integrieren.

Ob feine Gerichte mit Fisch und Fleisch, aromatische Bärlauch-Kreationen, sättigende Reis- und Nudelgerichte oder frische Salate und wärmende Suppen – jedes E-Book widmet sich einem klaren Schwerpunkt und bietet vielseitige Inspiration für jede Jahreszeit. Ergänzt wird die Reihe durch Beilagen und Aufstriche, herzhaftes und süßes Gebäck sowie verführerische Nachspeisen und kreative Gemüsegerichte.

Diese Sammlung richtet sich an alle, die natürliche Zutaten schätzen, saisonal kochen möchten und Freude daran haben, neue Geschmackserlebnisse zu entdecken. Die Kombination aus Wildkräutern und alltäglichen Lebensmitteln macht die Rezepte sowohl besonders als auch leicht umsetzbar – ideal für Einsteiger und erfahrene Hobbyköche gleichermaßen.

Tauchen Sie ein in die Vielfalt der Wildkräuterküche und lassen Sie sich von 12 E-Books voller Inspiration, Gesundheit und Genuss begleiten.

Mehr Informationen gibt es auf meinem Kochlustblog.

rezepte-bärlauch

Bärlauch

Rezepte mit Bärlauch. Mit Blättern, Blüten und Früchten.

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wildkräuterrezepte-beilagen

Beilagen/Aufstrich

Beilagen und und Aufstrich. Mit aromatischen und wilden Zutaten.

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wildkräuterrezepte-fisch

Fisch

Wildkräuter & Fisch: Natürliche Aromen, feine Rezepte.

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Fleisch

Wild & Würzig: Kräuter und Fleisch perfekt kombiniert

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Gemüse

Gemüse und Wildkräuter. Vielseitig und mit ungewöhnlichen Zutaten.

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Nudeln

Aromatische Teigwaren mit Nudeln und Wildkräutern.

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Gebäck–herzhaft

Herzhaftes Gebäck mit Wildkräutern, Beeren, Früchten und Nüssen.

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Gebäck–süß

Süße Backkreationen mit Samen, Nüssen und anderen wilden Zutaten.

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wildkräuterrezepte-fisch

Salat

Salat mit Wildkräutern. Frisch, gesund und mit vielen wilden Blüten.

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Nachspeisen

Leckere Desserts mit wilden Kräutern und Blüten von der Wiese und aus dem Wald.

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wildkräuterrezepte-beilagen

Suppen

Suppen mit ungewöhnlichen Zutaten von der Wiese und aus dem Wald.

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wildkräuterrezepte-fisch

Fisch

Leckere Rezepte mit Fisch und Wildkräutern. Gesund, schmackhaft und kalorienarm.

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Von Fisch- und Fleischgerichten über Gemüse und Salat bis hin zu Nudeln, herzhaftem und süßem Gebäck, Beilagen und Desserts – hier kommen Natur und kulinarischer Genuss auf phantasievolle Weise zusammen.

Die Rezepte der Reihe zeichnen sich durch ihren Einsatz heimischer Wildpflanzen aus. Dabei kommen Zutaten zum Einsatz, die vielen gar nicht bekannt sind, aber ein unvergleichliches Geschmackserlebnis bieten. So verleihen beispielsweise die aromatischen Samendolden des Wiesenbärenklau Chutneys eine feinwürzige Note, während geröstete Bucheckern Salaten und Gebäck eine nussige Raffinesse verleihen. Eicheln, fachgerecht zubereitet, überraschen mit ihrem sanft-erdigen Aroma und eignen sich perfekt für kreative Pasta-Gerichte und Sauerteigbrot, schmecken aber auch in einer Eichel-Mousse unvergleichlich gut. Selbst die unscheinbare Ackermelde, als schmackhaftes Wildkraut oft verkannt, bringt mit ihrem milden Geschmack und zarten Blättern Abwechslung auf den Teller. Und das wunderbare Mädesüß mit seinen kleinen Blüten verleiht Nachspeisen und süßen Pfannkuchen ihr einzigartiges Aroma.

Die Wildkräuterrezepte bieten nicht nur geschmackliche Vielfalt, sondern sind auch reich an wertvollen Nährstoffen. Gleichzeitig fördert die Verwendung heimischer Wildpflanzen eine nachhaltige Ernährungsweise, die im Einklang mit der Natur steht. Die E-Books enthalten dabei nicht nur detaillierte Rezeptanleitungen, sondern auch praktische Tipps zur Ernte der wilden Zutaten.

Ob passionierter Wildkräutersammler oder neugieriger Einsteiger – die E-Book-Reihe bietet für jeden das passende Rezept. Ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, anschauliche Fotos und Hintergrundwissen zu den verwendeten wilden Zutaten machen die kulinarische Reise in die Welt der Wildkräuter zu einem besonderen Erlebnis.

WeiterlesenE-Book-Serie: Wildkräuterrezepte
Wildkraeuter-Kaesekoerbchen

Es ist eines der ersten Wildkräuter im Frühling: das vitaminreiche Scharbockskraut.

Scharbockskraut – das erste würzige Grün des Frühlings

Scharbockskraut-Winterlaub

Wenn im zeitigen Frühjahr die ersten frischen Blätter aus dem Boden sprießen, gehört das Scharbockskraut zu den auffälligsten Wildpflanzen der Saison. Noch bevor viele andere Kräuter erscheinen, bildet es dichte Teppiche aus glänzend grünen Blättern und später leuchtend gelben Blüten. Botanisch gehört es zur Familie der Hahnenfußgewächse und trägt den wissenschaftlichen Namen Ficaria verna.

Seinen deutschen Namen verdankt das Scharbockskraut einer früheren medizinischen Verwendung. „Scharbock“ war eine alte Bezeichnung für Skorbut, eine Krankheit, die durch Vitamin-C-Mangel entsteht. Die jungen Blätter des Krauts enthalten vergleichsweise viel Vitamin C und wurden daher traditionell im Frühling als Stärkung der Ernährung gesammelt.

Geschmack und kulinarische Eigenschaften

In der Küche werden ausschließlich die jungen Blätter vor der Blüte verwendet. Zu diesem Zeitpunkt sind sie zart, mild und leicht würzig. Ihr Geschmack erinnert entfernt an Spinat, mit einer frischen, leicht säuerlichen Note. Gerade nach den langen Wintermonaten galt das Scharbockskraut früher als willkommenes erstes Grün für Salate und Kräutergerichte.

Die Blätter lassen sich fein geschnitten als frische Kräuterzutat einsetzen. Sie eignen sich beispielsweise zum Verfeinern von Salaten, Frühlingsquark, Kräuterbutter oder kalten Vorspeisen. Auch als aromatische Ergänzung zu milden Blattgemüsen kann das Kraut interessant sein. Da sein Geschmack relativ sanft ist, passt es gut zu anderen Frühlingskräutern.

Der richtige Erntezeitpunkt

Beim Sammeln spielt der Zeitpunkt eine wichtige Rolle. Nach Beginn der Blüte verändert sich die chemische Zusammensetzung der Pflanze. Dann steigt der Gehalt bestimmter Scharfstoffe aus der Familie der Hahnenfußgewächse, die in größeren Mengen reizend wirken können. Aus diesem Grund gilt die einfache Regel: nur vor der Blüte ernten und verwenden.

Die glänzenden, herz- bis nierenförmigen Blätter erscheinen oft bereits im März oder April in feuchten Laubwäldern, an Bachrändern oder in schattigen Gärten. Da das Scharbockskraut meist in größeren Beständen wächst, lassen sich schnell kleine Mengen für die Küche sammeln.

Ein unterschätztes Wildkraut

Heute wird Scharbockskraut deutlich seltener genutzt als früher, obwohl es zu den frühesten essbaren Wildpflanzen des Jahres gehört. Gerade in der modernen Wildkräuterküche erlebt es jedoch eine kleine Wiederentdeckung. Sein frischer Geschmack, die frühe Verfügbarkeit und die einfache Verwendung machen es zu einer interessanten Ergänzung saisonaler Frühlingsgerichte.

So erinnert das Scharbockskraut daran, dass bereits sehr früh im Jahr essbare Wildpflanzen verfügbar sind – und dass traditionelle Kräuter der regionalen Küche viele kulinarische Möglichkeiten bieten.

Rezepte gibt es wie immer auf meinem Kochlustblog.

WeiterlesenFrühlingswildkraut: Scharbockskraut
spargel-baerlauchbluetenbutter

Seit einigen Tagen drückt der Bärlauch seine spitzen Blättchen aus der Erde, und damit hat die Bärlauchsaison 2026 begonnen.

bärlauch
Baerlauch-Reis-Gemuese-1
Reisgemüse mit Scharbockskreaut und Bärlauch

Rezepte mit Bärlauch gibt es auf meinem Kochlustblog in Hülle und Fülle.

WeiterlesenBärlauch-Rezepte auf meinem Kochlustblog
Giersch-makro

Der Spätwinter geht, der Frühling kommt – und mit ihm erscheinen die ersten essbaren Wildkräuter des Jahres. Noch bevor viele Kulturpflanzen austreiben, durchbrechen robuste Frühlingsboten den kühlen Boden und bringen frisches Grün in Wälder, Gärten und an Wegesränder. Zu den markantesten frühen Arten zählen Scharbockskraut, Bärlauch und Giersch. Jede von ihnen erzählt eine eigene botanische Geschichte – und jede markiert auf ihre Weise den Beginn der Wildkräutersaison.

Scharbockskraut – Goldglanz im Frühling

Das Scharbockskraut (Ficaria verna) gehört zu den ersten sichtbaren Pflanzen des Jahres. Bereits im März, manchmal sogar früher, entfaltet es seine glänzenden, herzförmigen Blätter und leuchtend gelben Blüten. Es bevorzugt feuchte Standorte, Auwälder und nährstoffreiche Böden, wo es teppichartige Bestände bildet.

Scharbockskraut-makro
Scharbockskraut

Seinen Namen verdankt das Kraut dem „Scharbock“, einer historischen Bezeichnung für Skorbut. Die frischen Blätter enthalten viel Vitamin C und galten früher als wichtiges Mittel gegen Mangelerscheinungen nach dem Winter. Botanisch interessant ist der schnelle Lebenszyklus: Noch bevor die Baumkronen ihr Laub ausbilden, hat das Scharbockskraut bereits geblüht und beginnt wieder einzuziehen. Mit zunehmender Blüte steigt allerdings der Gehalt bestimmter Stoffe in den Blättern, weshalb traditionell nur die jungen Triebe vor der Vollblüte gesammelt wurden.

Ökologisch spielt die Pflanze eine bedeutende Rolle als frühe Nahrungsquelle für Insekten, insbesondere für erste Wildbienenarten.

Bärlauch – aromatischer Waldbewohner

Wenn sich im Frühjahr ein intensiver Knoblauchduft im Wald ausbreitet, ist der Bärlauch (Allium ursinum) nicht weit. Er wächst bevorzugt in schattigen Laubwäldern mit humusreichen Böden und kann dort dichte, weitläufige Bestände bilden. Seine lanzettlichen Blätter erscheinen ab März, wenig später folgen sternförmige weiße Blütenstände.

baerlauchblaetter

Bärlauch gehört botanisch zur Familie der Amaryllisgewächse und ist eng mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch verwandt. Seine charakteristischen Schwefelverbindungen verleihen ihm nicht nur den typischen Geruch, sondern machen ihn auch seit Jahrhunderten zu einer geschätzten Kultur- und Heilpflanze.

Bärlauchblüten

Neben seiner kulinarischen Bedeutung ist Bärlauch ein wichtiger Indikator für naturnahe, alte Waldstandorte. Sein Vorkommen weist häufig auf stabile ökologische Bedingungen hin. Aufgrund seiner Beliebtheit wird zunehmend auf nachhaltige Sammelpraktiken geachtet, um Bestände nicht zu gefährden.


Giersch verkanntes Kraftpaket

Der Giersch (Aegopodium podagraria) genießt unter Gärtnerinnen und Gärtnern keinen guten Ruf. Als ausdauernde Pflanze mit weitreichendem Wurzelsystem breitet er sich rasch aus und gilt als schwer zu kontrollierendes „Unkraut“. Doch jenseits gärtnerischer Herausforderungen offenbart sich eine traditionsreiche Wildpflanze mit bemerkenswertem Nährstoffgehalt.

Giersch mit Blüten

Bereits im zeitigen Frühjahr erscheinen seine zarten, dreigeteilten Blätter. Der Name „podagraria“ verweist auf die historische Verwendung bei Gicht („Podagra“). Giersch enthält unter anderem Vitamin C, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. In der Volksheilkunde wurde er sowohl äußerlich als auch innerlich genutzt.

Botanisch gehört Giersch zur Familie der Doldenblütler. Seine weißen Blütendolden zeigen sich später im Frühsommer und bieten zahlreichen Insekten Nahrung. Als Pionierpflanze besiedelt er nährstoffreiche Böden, Waldränder und Gärten – ein Zeichen für seine Anpassungsfähigkeit und Vitalität.


Der Beginn des Wildkräuterjahres

Scharbockskraut, Bärlauch und Giersch markieren den Übergang vom kargen Winter zur üppigen Vegetationsperiode. Sie stehen exemplarisch für die Widerstandskraft heimischer Pflanzen und für das alte Wissen um saisonale Rhythmen.

Das Sammeln der ersten Wildkräuter war traditionell nicht nur Nahrungsbeschaffung, sondern auch ein symbolischer Akt des Neubeginns. Heute erleben diese Pflanzen eine Renaissance im Kontext von Naturverbundenheit, Regionalität und ursprünglicher Ernährungskultur.

Seit sechs Jahren erblüht auf meinem Wildkräuterblog Kochlust eine stetig wachsende Sammlung außergewöhnlicher Kreationen, in denen ich die verborgenen Schätze von Wald und Wiese mit Leidenschaft und Freude zu leckeren Rezepten verarbeite.

Rinderleber-mit-Quitten
Rinderleber mit Quitten und gerösteten Eicheln
WeiterlesenDie ersten Wildkräuter der Saison
Award

Auszeichnung per E-Mail: Wie Marketing-Awards funktionieren – Versuch einer Einordnung

Heute bekam ich eine E-Mail mit einer auf den ersten Blick erfreulichen Nachricht: Das Deutsche Innovationsinstitut (DIIND) teilte mir mit, ich sei für die Auszeichnung »Business Innovator« nominiert.
Grund für die Nominierung war der Inhalt einer Pressemeldung, die ich vor wenigen Wochen verschickt habe.

Pressemeldung-Edition Blaes – professioneller Buchsatz


Meine Pressemeldung sei »besonders positiv aufgefallen«, denn sie zeige beispielhaft, »wie unternehmerische Weitsicht mit zukunftsorientierter Entwicklung verbunden wird.«
Sehr interessante Information! Diese Sichtweise war selbst mir als Verfasserin der Presseinformation neu.

Beispiel einer Nominierung für Marketing-Awards

Demzufolge habe ich mich über die Nominierung grundsätzlich und über die obige Formulierung speziell gewundert.
Grund: In der Pressemeldung habe ich lediglich darauf hingewiesen, dass Edition Blaes professionellen Buchsatz als Dienstleistung anbietet, und wie wichtig Schriftwahl und manuelle Bearbeitung eines gesetzten Buchinhaltes sind. »Unternehmerische Weitsicht« kann man selbst bei großem Wohlwollen nicht in die Presseinformation hineininterpretieren.

Zwischenbemerkung: Erfreulicherweise leide ich nicht unter dem Trump-Syndrom. Ich freue mich zwar über Gesten echter Wertschätzung, Schmeicheleien hingegen beeindrucken mich nicht, sondern stimmen mich skeptisch bis misstrauisch. Zurecht!

Denn das DIIND schreibt außerdem:
»Die Kombination aus gezielter Schriftwahl (Serifen vs. Groteskschrift) und sauberer Silbentrennung markiert einen klaren Fortschritt in der professionellen Buchgestaltung.«

Meine Sichtweise zu professionellem Buchsatz ist kein Fortschritt, sondern asbach-uralt! Mein Typo-Professor Günter Gerhard Lange hat sie vor Jahrzehnten schon gepredigt.

Trotz dieser Tatsache ist mir wichtig, darauf hinzuweisen, dass kaum ein Selfpublisher Ahnung von professionellem Buchsatz hat. Denn was man in Selfpublisher-Büchern so alles an laienhaftem Buchsatz betrachten kann, ist einfach furchtbar.

Aber zurück zur Mail, denn auch die Formulierung vor dem oben genannten Zitat ist Unsinn:
»Mit dem neuen Edition Blaes zeigen Sie eindrucksvoll, wie präziser Buchsatz die Leserlichkeit erhöht.«
Mit dem neuen Edition Blaes … Es gibt kein neues Edition Blaes!
Den Begriff Leserlichkeit gibt es nicht. Es heißt: Lesbarkeit.
Angesichts dieser abstrusen Formulierungen gehe ich davon aus, dass hier KI am Werk war, in den Weiten des Internets nach potenziellen Preisträgern gesucht, dabei meine Pressemeldung entdeckt hat und sich vermutlich »gedacht« hat: Aha, hier könnte ein potenzielles Opfer versteckt sein. Aber wie schon geschrieben: Ich leide nicht unter dem Trump-Syndrom, sondern erfreue mich bester geistiger Gesundheit – gepaart mit gesundem Selbstbewusstsein. Wobei hier die Betonung auf »gesund« liegt.

Alles in allem ist die sogenannte Nominierung lediglich eine Strategie, um Zahlungswillige zu finden. Also Zeitgenossen, die sich überlegen (falls sie ihr Gehirn einschalten), ob die Investition in diese (sehr teure) »Auszeichnung« unter PR-Aspekten strategisch sinnvoll ist.

Ob sie es ist, kann ich nicht beurteilen, denn ich werde keinen Cent ausgeben für eine käuflich zu erwerbende »Auszeichnung«.


Doch zurück zum Thema:

Viele Unternehmer kennen Nachrichten wie die obige: Per E-Mail kommt die wunderbare Mitteilung, man sei für eine Auszeichnung nominiert oder bereits ausgewählt worden – und dies (natürlich) unter besonders innovativen, zukunftsorientierten oder anderen vorbildlichen/schmeichelhaften Aspekten. Die Absender treten häufig unter Namen auf, die Seriosität und institutionelle Nähe suggerieren. Für die Empfänger stellt sich dann schnell die Frage: Handelt es sich um eine echte Auszeichnung oder um ein Marketingangebot?

Marketing-Awards

Ein Beispiel, das in diesem Zusammenhang häufiger genannt wird, ist das Deutsche Innovationsinstitut (diind), von dem auch ich heute eine E-Mail (sh. oben) bekommen habe. Dieser Artikel ist deshalb ein Versuch, den Mechanismus solcher Angebote sachlich einzuordnen.

Es gibt übrigens ähnliche Preisverleiher – mit derselben Postadresse. Zum Beispiel:

»KI-Innovator« – ein weiteres Label, das unter derselben organisatorischen Leitung wie das Deutsche Innovationsinstitut (diind) geführt wird und Unternehmen zur Teilnahme bzw. Zertifizierung auffordert.

Wie solche Einladungen typischerweise aufgebaut sind

Die Struktur solcher E-Mails ähnelt sich oft:

  • Eine persönliche Ansprache und die Information, dass das Unternehmen »nominiert« oder »ausgewählt« wurde
  • Der Hinweis auf eine Auszeichnung, die besondere Leistungen würdigen soll
  • Ein Link zu einer sogenannten Selbstauskunft, in der Unternehmensdaten abgefragt werden

Für viele Empfänger wirkt dieser Ablauf zunächst plausibel: Selbstauskunft, Prüfung, Auszeichnung – ein Verfahren, das man auch aus anderen Kontexten kennt.

Die Rolle der Selbstauskunft

Selbstauskunftsseite bei DIIND

Die Selbstauskunft ist meist das zentrale Element des Prozesses. Dort machen Unternehmen Angaben zu Struktur, Arbeitsweise oder strategischer Ausrichtung. Welche Kriterien konkret zur Bewertung herangezogen werden und wie diese gewichtet sind, bleibt dabei meist offen.

Aus externer Sicht ist meist nicht erkennbar,

  • wer die Angaben prüft,
  • nach welchen Maßstäben bewertet wird,
  • oder ob und in welchem Umfang eine Vergleichbarkeit zwischen den teilnehmenden Unternehmen besteht.

Das bedeutet zwar nicht automatisch, dass die Bewertung unzulässig oder falsch ist – sie unterscheidet sich aber von klassischen Wettbewerben mit klar definierten Jurys und transparent veröffentlichten Kriterien.

Auszeichnung und Nutzung

In vielen Fällen folgt nach der Selbstauskunft die Mitteilung, dass das Unternehmen ausgezeichnet wird. Häufig ist die Auszeichnung selbst zunächst kostenfrei, während die Nutzung des Siegels (z. B. für Website, Marketing oder Pressearbeit) an kostenpflichtige Pakete oder Lizenzen geknüpft ist.

Dieses Modell ist im Marketing nicht unüblich. Problematisch wird es aus Sicht mancher Unternehmen jedoch, wenn:

  • die Auszeichnung auf den ersten Blick wie eine externe, unabhängige Anerkennung wirkt,
  • der wirtschaftliche Charakter des Angebots aber im weiteren Verlauf deutlich wird.

Marketinginstrument oder klassische Auszeichnung?

An dieser Stelle lohnt eine begriffliche Trennung:

Klassische Auszeichnungen

  • werden meist von bekannten Institutionen, Verbänden oder Jurys vergeben
  • haben klar kommunizierte Kriterien
  • sind in der Regel nicht an Lizenzmodelle gebunden
  • entfalten ihren Wert primär durch Reputation

Marketingbasierte Auszeichnungen

  • werden aktiv beworben oder per E-Mail angeboten
  • basieren häufig auf Selbstauskunft
  • sind Teil eines Kommunikations- oder Sichtbarkeitsangebots
  • entfalten ihren Nutzen hauptsächlich im Rahmen kostenpflichtiger Zusatzleistungen

Beides kann legitim sein – es handelt sich jedoch um unterschiedliche Modelle, die nicht verwechselt werden sollten.

Warum Transparenz für Unternehmen wichtig ist

Für Unternehmen ist eine Sache entscheidend: transparente Information. Dazu gehört, klar zu erkennen,

  • ob es sich um einen Wettbewerb oder ein Marketingangebot handelt,
  • welchen konkreten Nutzen die Auszeichnung ohne zusätzliche Leistungen hat,
  • ob die Kosten in einem sinnvollen Verhältnis zum erwarteten Effekt stehen.

Je transparenter diese Punkte kommuniziert werden, desto leichter fällt eine sachliche Einordnung und damit die Entscheidung.

Umgang mit solchen Einladungen

Einige pragmatische Schritte können helfen:

  • Absender, Domain und Impressum prüfen
  • Website unabhängig vom E-Mail-Link aufrufen
  • gezielt nach Erfahrungsberichten googeln

Fazit

Nicht jede Auszeichnung, die per E-Mail angeboten wird, ist automatisch unseriös. Viele dieser Angebote sind jedoch Marketingstrategien, also keine klassischen Awards im wettbewerblichen Sinn. Wer diesen Unterschied kennt, kann nüchtern entscheiden, ob das (kostenpflichtige) Angebot zur eigenen Kommunikationsstrategie passt – oder ob man darauf verzichtet.


Hinweise zur Einordnung von Awards und Auszeichnungen

Der Begriff »Award« oder »Auszeichnung« ist rechtlich nicht geschützt und wird in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Entsprechend vielfältig sind auch die Modelle, nach denen solche Auszeichnungen vergeben und genutzt werden.

Grundsätzlich lassen sich Auszeichnungen grob in zwei Kategorien einordnen:

  • klassische Wettbewerbe oder Preise, bei denen eine unabhängige Jury nach transparenten Kriterien entscheidet,
  • sowie marketingbasierte Auszeichnungsmodelle, bei denen die Vergabe Teil eines Kommunikations- oder Sichtbarkeitsangebots ist.

Beide Modelle können legitim sein, verfolgen jedoch unterschiedliche Ziele und entfalten ihren Nutzen auf unterschiedliche Weise.

Wichtig für Unternehmen ist daher weniger die Bezeichnung selbst, sondern die Frage:

  • wie die Auswahl erfolgt,
  • welche Rolle Selbstauskünfte spielen,
  • ob und wofür Kosten anfallen,
  • und welchen konkreten Mehrwert die Auszeichnung unabhängig von zusätzlichen Leistungen bietet.

Hinweis:
Dieser Artikel stellt keine rechtliche Bewertung einzelner Anbieter dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll vielmehr dazu beitragen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Auszeichnungen sehr unterschiedlich funktionieren können und deshalb kritisch und informiert eingeordnet werden sollten.

Unternehmen sind gut beraten, solche Angebote im Kontext ihrer eigenen Kommunikationsstrategie (falls vorhanden) zu prüfen und auf dieser Basis eine individuelle Entscheidung zu treffen.

Weiterer Erfahrungsbericht:
Friese-Journal

FAQ

Was bedeutet eine Auszeichnung für ein Unternehmen?

Eine Auszeichnung kann unterschiedliche Modelle umfassen. Sie kann sowohl eine unabhängige Anerkennung als auch ein Marketing- und Kommunikationsangebot sein.

Sind alle Awards unabhängig vergeben?

Nicht zwangsläufig. Einige Auszeichnungen werden durch unabhängige Jurys vergeben, während andere auf Selbstauskünften oder Marketingmodellen basieren.

Warum erhalten Unternehmen Awards häufig per E-Mail?

Viele Anbieter nutzen E-Mail als Kommunikationskanal, um auf Auszeichnungen oder Sichtbarkeitsangebote aufmerksam zu machen. Das ist ein übliches Vorgehen im Marketing.

Ist eine Auszeichnung kostenfrei?

Das hängt vom Modell ab. In einigen Fällen ist die Auszeichnung selbst kostenfrei, während für die Nutzung von Siegeln oder begleitender Öffentlichkeitsarbeit Gebühren anfallen können.

Woran erkennt man den Unterschied zwischen Wettbewerb und Marketing-Award?

Wettbewerbe zeichnen sich normalerweise durch transparente Kriterien, eine benannte Jury und einen klaren Auswahlprozess aus. Marketing-Awards sind häufig an Kommunikationspakete, Selbstauskünfte und Kosten gekoppelt.

Sollten Unternehmen solche Angebote grundsätzlich ablehnen?

Ob eine Auszeichnung sinnvoll ist, hängt von den eigenen Zielen und der Transparenz der Bedingungen ab. Entscheidend sind transparente Informationen.

PS: Gestern wurde ich vom DIIND übrigens angerufen – bezüglich der Nominierung. Weil ich keine Lust darauf hatte, auch nur eine weitere Sekunde meiner Zeit für diese »Auszeichnung« zu verschwenden, habe ich gesagt: kein Interesse!

Mehr zum Thema:

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Instagram

WeiterlesenIch bin für den Marketing-Award »Business-Innovator« nominiert
fragezeichen

Fragezeichen-Headlines: Warum „Gibt Trump jetzt nach?“ kein seriöser Journalismus ist, sondern Clickbait, Manipulation und Vertrauensbruch am Leser

Moderne Online-Medien überbieten sich zunehmend in provokanten Überschriften – oft mit Fragezeichen am Ende. Dieses Fragezeichen soll neugierig machen, ist aber bewusste Irreführung. Ein besonders deutliches Beispiel ist die Headline „Gibt Trump jetzt nach?“, heute aktuell bei der Berliner Morgenpost. Im Artikel hingegen steht klar: »Dass Trump komplett einknickt, wird in Washington ausgeschlossen«.

Eine derart suggestive Frage als Headline zu verwenden, wenn die gegenteilige Antwort bereits bekannt ist, nenne ich nicht Journalismus – denn es ist keiner, es ist Clickbait.

Headlines mit Fragezeichen werden schnell zur Manipulationsmaschine, die zwar Aufmerksamkeit generiert, aber keine echte Information, sondern Köder liefert. Seriöse Medienethik hingegen sieht anders aus: Headlines weisen auf den Inhalt – korrekt + transparent.

Was ist Clickbait und wie funktioniert es?

Clickbait (zusammengesetzt aus click = klicken und bait = Köder) bezeichnet Links, Titel oder Überschriften, die so gestaltet sind, dass sie Aufmerksamkeit erregen und damit Klicks generieren – oft, indem sie Informationen zurückhalten oder überdramatisieren. Das Ziel ist nicht Information, sondern Klickzahlen und Reichweite, selbst wenn der Inhalt nicht hält, was die Überschrift verspricht. Dazu ein Artikel bei Heise.

Übliche Clickbait-Techniken sind:

  • suggestive Fragen
  • Dramatisierung ohne Faktenbasis
  • neugierig machende Begriffe, die im Artikel nicht gestützt werden bzw. genau das Gegenteil beantworten

Das Beispiel „Gibt Trump jetzt nach?“ – ein Lehrstück in Clickbait

Die Headline suggeriert eine mögliche Schwäche oder Richtungsänderung von Donald Trump. Für viele Leser klingt das wie ein echtes Nachrichtenmoment. Doch der begleitende Artikel stellt klar: Trump plant kein Nachgeben.
Was ist das also?

  • eine Frage, deren Antwort schon feststeht.
  • eine Formulierung, die neugierig machen soll, obwohl es keine neue Nachricht gibt.
  • eine Manipulation des Erwartungshorizonts der Leser.

Ein seriös formulierter Titel hätte einfach den Sachverhalt beschrieben – ohne Fragezeichen und ohne künstlichen Aufhänger.

Warum Fragezeichen-Headlines problematisch sind

Sie spielen mit der Psychologie der Leser

Fragen wecken Neugier und fordern kognitive Schließung – wir wollen die Antwort wissen. Das erzeugt Klicks, auch wenn der Artikel selbst nicht relevant oder korrekt ist (Fiveable).

Sie schaffen eine „Information Gap“

Indem sie bewusst Informationen zurückhalten oder dramatisieren, zwingen sie Leser dazu, zu klicken, um „aufzuklären“, was wirklich gemeint ist – selbst wenn die Wahrheit banal und oft auch anders ist, als in der Headline suggeriert.

Sie untergraben Vertrauen und Glaubwürdigkeit

Über die Jahre hat sich gezeigt, dass Online-Headlines immer stärker auf Klickzahlen optimiert werden – auch in traditionellen Medien. Forscher warnen, dass dies langfristig das Vertrauen in Medien untergräbt, weil die Grenze zwischen seriösem Journalismus und manipulativer Schlagzeilengestaltung verwischt (Max-Planck-Gesellschaft).

Clickbait und Journalismus-Ethik

Nach gängigen journalistischen Ethik-Standards ist es unethisch, Inhalte so zu gestalten, dass sie Leser bewusst in die Irre führen. Während Zahlen und Metriken im digitalen Journalismus wichtig sind, dürfen sie nicht auf Kosten von Integrität und Wahrheit gehen (ONA Ethics).

Seriöse Inhalte sollten:

  • Fakten korrekt darstellen
  • Erwartungen aus der Headline erfüllen
  • nicht darauf abzielen, nur Emotionen zu triggern

Bedeutung für Leser und »Debattenkultur«

Clickbait-Headlines tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen Nachrichten nur überfliegen, weil die Überschrift dramatischer wirkt, als der Inhalt ist, und die Leser demzufolge verärgert sind. Wie zum Beispiel ich …

Fazit

Fragezeichen-Headlines wie »Gibt Trump jetzt nach?« sind in vielen Fällen keine gute journalistische Arbeit, sondern ein Mittel, um Aufmerksamkeit zu erzwingen, also: Clickbait zu erzeugen. Solche Headlines nutzen psychologische Mechanismen aus, um Klicks zu generieren, und schädigen das Vertrauen der Leser in Medien.

Seriöser Journalismus hingegen ist klar, transparent und ehrlich – und setzt nicht auf Köder und Tricks. Im Gegenteil: Er vermeidet sie!

WeiterlesenWarum die Headline „Gibt Trump jetzt nach?“ kein Journalismus ist
weihnachtsgeschichte

Eine Weihnachtsgeschichte von Renate Blaes: »Advent, Advent …«

Die Geschichte stammt aus meinem Weihnachts-Büchlein »Advent, Advent …«

Weihnachtsgeschichten von Renate Blaes

Weihnachten aus Sicht von Kater Fritz

Weihnachten ist allgemein sehr beliebt. Zumindest bei den Menschen. Obwohl in dieser Zeit angeblich am meisten gestritten wird. Wozu also Weihnachten? Ich zumindest brauche es nicht. Aus verschiedenen Gründen.
Als Erstes muss ich an dieser Stelle mit der weitverbreiteten Ansicht aufräumen, die Weihnachtszeit sei die »stade« Zeit. Von wegen! Ich kenne keine Zeit, in der so viel Lärm produziert wird, wie im Dezember. Überall bimmeln Glocken, aus sämtlichen Lautsprechern ertönt die schrecklichste Musik, die man sich als Katze vorstellen kann, und überhaupt ist die Weihnachtszeit eine Zeit, der ich nichts Positives abgewinne.
Das fängt schon damit an, dass um diese Zeit etwas vom Himmel fällt, was ich nicht leiden kann: Schnee. Den Flocken hinterherzuspringen, ist ja noch einigermaßen lustig, macht aber nur beim ersten Mal Spaß, danach wird’s langweilig, weil die kleinen weißen Dinger sich im Nu in Luft auflösen, in Wasser besser gesagt. Und Katzen mögen – bis auf einige sehr merkwürdige Ausnahmen – kein Wasser. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Schnee, wenn er sich dann gleichmäßig überall verteilt, anfangs ja ganz hübsch aussieht und man prima darin herumpflügen kann, aber genauso schnell wird daraus ein brauner, hässlicher Matsch, und keine Katze, die was auf sich hält, watet gern im Matsch herum. So, das zum Thema Draußensein in der Weihnachtszeit, abgesehen davon, dass es kalt ist und ich persönlich warme Temperaturen vorziehe – in der Wohnung zum Beispiel.
Apropos Wohnung. In der Weihnachtszeit stehen dort überall Kerzen rum. Das beginnt am ersten Advent ganz harmlos mit einer Kerze. Das heißt, auf dem Tisch stehen zwar vier, angezündet wird aber erst mal nur eine. Der Grund dafür entzieht sich meiner Kenntnis, wird aber schon seine Berechtigung haben. Warum meine Familie diese Dinger überhaupt braucht, ist mir ein Rätsel, schließlich leben wir in einem fortschrittlichen Haushalt und haben elektrisches Licht. Das ist eine praktische Sache. Man braucht nur ein Knöpfchen zu drücken und schon ist es hell. Aber nein, es müssen unbedingt Kerzen sein, diese stinkenden Dinger. Und gefährlich sind sie auch noch. Mir ist da nämlich mal was passiert, mein lieber Scholli! Ich hab es mir ganz arglos auf dem Tisch bequem gemacht. Dabei muss ich zugeben, dass ich das eigentlich nicht darf, aber um Verbote kümmere ich mich nur, wenn’s unbedingt sein muss. Mittlerweile haben sie (meine Familienmenschen) das zähneknirschend akzeptiert, auch wenn sie mich hin und wieder mit vorwurfsvollen Blicken bedenken. Aber da steh ich drüber …
Also, ich lümmle auf dem Tisch rum, als ich plötzlich so ein Gefühl am Schwanz spüre. Ein sehr heißes Gefühl, präzise gesagt. Und da war’s auch schon passiert: Sämtliche Haare an meiner Schwanzspitze hat’s verschmurgelt. Das hat sehr weh getan, gestunken hat’s wie die Pest und ein schöner Anblick war’s auch nicht, das kann ich dir sagen. Total nackt, mein Schwanzende. Peinlich, peinlich! Wer entblößt sich denn schon gern. Wie das passieren konnte, ist mir ein Rätsel. Gott sei Dank ist mein Haarkleid mittlerweile wieder komplett. Aber trotzdem … die ganze Pein nur wegen einer blöden Kerze.
Aber Kerzen allein reichen ja nicht, nein, die ganze Wohnung muss dekoriert werden. Kugeln, Bänder, Tannenzweige, Lichterketten und all so’n Kram. Im Grunde wäre ja nichts dagegen einzuwenden, weil man prima damit spielen kann. WENN MAN DARF! Aber ich darf nicht. Nein, ich krieg so richtig Ärger, krieg böse Worte an den Kopf geworfen und werde weggescheucht. Das muss man sich mal vorstellen! Also, wofür das ganze Zeug, wenn man nicht mal damit spielen darf? Völlig überflüssig! Für die Katz’ sozusagen, aber dieser Spruch ist ja sowieso gelogen. Alles, was für die Katz ist, ist grundsätzlich nie für die Katz – das weiß ich aus Erfahrung.
Das Nächste, was mich an der Weihnachtszeit stört, ist der Besuch. Permanent klingelt’s an der Tür und irgendjemand steht auf der Matte. Wirklich lästig! Die meisten Menschen kenn ich nicht mal, und sie stellen sich auch nicht vor. Dafür belagern diese fremden Typen ganz frech meine Lieblingsplätze: das Sofa und die Sessel. Wenn sie wenigstens was mitbringen würden – für mich, meine ich. Aber nein, Geschenke kriegt bergeweise meine Familie, die Besucher hocken rum, essen und trinken (und reden und lachen – laut!), und ich gehe leer aus. Sehr egoistisches Verhalten, finde ich. Aber so sind sie halt, die Menschen, denken immer nur an sich. Die Belästigung wird noch dadurch gekrönt, dass sie mir dauernd auf den Pelz rücken. Da haben sie sich aber verrechnet! Und schon so manch einer hat für seine Aufdringlichkeit die Quittung bekommen: ein paar hübsche Kratzer an den Händen, manchmal auch an anderen Stellen. Ich lass mich schließlich nicht von Fremden begrapschen.
Höhepunkt der Weihnachtszeit ist der 24. Dezember. Da schleppt meine Familie einen Baum in die Bude. Ja, richtig gelesen, einen Baum! Als gäb’s im Garten nicht genügend Bäume … nein, am Heiligen Abend, so nennen sie diesen Tag (was daran heilig ist, habe ich noch nicht rausgefunden), muss ein Baum die Gegend versperren. Damit nicht genug, muss dieses pieksende und Nadeln abwerfende Teil dann auch noch »verschönert« werden. Man lese und staune! Ja, die gesamte Familie versammelt sich um das grüne Gewächs und hängt Girlanden und Kugeln an die Zweige. Und nicht zu vergessen: Kerzen! Und die werden dann natürlich angezündet. Das allein reicht aber immer noch nicht, denn es werden auch noch andere Dinger angezündet. »Wunderkerzen« heißen die Funken spuckenden Drähte. Da kann man als Katze nur blitzschnell Fersengeld geben.
Wenn die Kerzen alle brennen und die Wunderkerzen alle spucken (sollten besser »Spuckkerzen« heißen, die Dinger), wird gesungen. Auweia, kann ich da nur sagen, denn von guter Musik haben Menschen wirklich keine Ahnung, das ist in Katzenkreisen hinlänglich bekannt. Aber ich bin tolerant und behalte das für mich – normalerweise. Hier und heute mache ich eine Ausnahme: Diese Singerei ist zum Weglaufen! Vorzugsweise laufe ich in die Küche. Denn während im Wohnzimmer das große Remmidemmi veranstaltet wird, findet in der Küche etwas sehr Spannendes statt: Im Backofen brutzelt ein Tier. Ich vermute, es ist tot. Normalerweise verabscheue ich tote Tiere, doch in diesem Fall sieht die Sache anders aus. Es handelt sich nämlich um eine Gans. Und ich muss sagen, sie mundet. Sie mundet sogar ausgezeichnet. Ich weiß das deshalb, weil ich der Vorkoster meiner Familie bin. Und in dieser Funktion zählt es zu meinen Pflichten, meine Lieben vor Schaden zu bewahren, und dazu wiederum zählt, dass ich alles, was auf den Tisch kommt, probiere. Leider muss ich das heimlich machen, weil es aus irgendeinem – mir nicht bekannten – Grund nicht gern gesehen wird, dass ich die Speisen auf Geschmack und Nährwert hin untersuche. Und um ganz ehrlich zu sein, muss ich gestehen, dass ich oft gar nicht der Vor-, sondern der Nachkoster bin. Nicht freiwillig, nein, gezwungenermaßen! Denn entweder verstecken sie die Leckereien oder stehen direkt daneben und hauen mir auf die Pfoten, wenn ich meiner Pflicht nachkommen möchte. »Undankbarkeit ist der Welt Lohn«, kann ich da nur sagen. Lediglich ab und zu lassen sie sich herab, mir ein paar mickrige Bröckelchen zu servieren. Im Großen und Ganzen aber habe ich Glück mit meiner Familie, und Weihnachten geht ja auch irgendwann vorbei. Das ist das einzig Gute daran. Was wenige Tage danach über einen hereinbricht, ich meine damit Silvester, ist fast noch schlimmer, aber darüber spreche ich ein anderes Mal.

Hier die Geschichte zum Hören:

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Trustpilot

Vor einiger Zeit hat sich ein Autor mehrfach mit Mails bei Edition Blaes gemeldet. Der Tonfall in den Mails und der auffallende Mangel an Rechtschreibkenntnissen haben mich dazu veranlasst, nicht zu reagieren.

Daraufhin bekam ich eines Tages einen Anruf … besagter Autor war am Apparat und wollte verschiedene Dinge wissen. Ich bot ihm daraufhin eine Autorenberatung an – die er nicht wollte. Daraufhin habe ich ihm alles Gute gewünscht und aufgelegt.

Ergebnis: Der frustrierte Mann hat bei Trustpilot eine Bewertung hinterlassen und mich dabei als »inkompetent, frech und arrogant« bezeichnet.

Daraufhin habe ich Trustpilot gebeten, das geschäftsschädigende Wort »inkompetent« zu streichen, da jemand aufgrund eines einminütigen Telefonats die Kompetenz eines anderen nicht beurteilen kann. Das ist zumindest meine Meinung.

Die Antwort von Trustpilot:

Ich verstehe, wie frustrierend das sein kann und wie sich eine negative Bewertung auf Ihr Geschäft auswirken kann. Wir unterstützen Sie in allen Phasen Ihrer Geschäftserfahrung. Ich werde mein Bestes tun, um auf Ihr Anliegen einzugehen.

Aha! Trustpilot wird »sein Bestes tun«. Das ist schön! Nachfolgend Trustpilots Bestes:

Bezüglich der Aussage in der Bewertung möchte ich Ihnen erklären, dass wir die Bewertung hinsichtlich des beanstandeten Grundes geprüft und festgestellt haben, dass sie nicht gegen unsere Richtlinien verstößt.

Bei verleumderischen Aussagen achten wir mehr auf den Kontext als auf einzelne Schlüsselwörter. In den meisten Fällen ist die Verwendung eines einzelnen Wortes oder einer kurzen Phrase in einer Online-Bewertung nicht verleumderisch. Denn es ist unwahrscheinlich, dass ein einzelnes Wort oder eine kurze Phrase einem Unternehmen erheblichen Schaden oder einen erheblichen finanziellen Verlust zufügt, insbesondere im Kontext einer von einem Verbraucher verfassten Online-Bewertung, die dessen persönliche Meinung widerspiegelt.

Aha! Trustpilot hält es also für unwahrscheinlich, dass ein einzelnes Wort geschäftsschädigend ist. Mich als »inkompetent« zu bezeichnen, schadet also nicht – das zumindest ist die Sichtweise von Trustpilot. Sehr interessant! Doch weiter im Antworttext von Trustpilot:

Sollten Sie jedoch weiterhin der Ansicht sein, dass die Bewertung gegen andere Richtlinien verstößt, können Sie sie gerne erneut melden, und zwar aus einem anderen Grund. Wir werden den Fall dann gerne prüfen. Unsere Richtlinien und weitere Meldegründe finden Sie hier.
Mit freundlichen Grüßen
Kajal

Auf weitere Reklamationen meinerseits verzichte ich dankend. Allerdings finde ich den Absendernamen interessant, denn ich vermute, der Absender der Mail ist Inder. Was deutsche Wörter bedeuten (können), kann ein Inder schwerlich beurteilen. Das ist die eine Sache. Die andere Sache ist: Der Text wurde vermutlich nicht von einem Menschen verfasst, sondern von einer KI. Das entnehme ich dem Duktus.

Mein Fazit: Auf Trustpilot werden zwar viele seriös erscheinende Bewertungen veröffentlicht, unabhängig davon darf aber jeder mit Schimpfwörtern und Beleidigungen um sich werfen. Herr Angelelli zum Beispiel benutzt bei seinen Bewertungen folgende Begriffe: »letzter Dreck« (seine Lieblingsformulierung), »armselig«, »peinlich«, »erbärmlich«, »Abzocker« und »Schrott«. Er »bewertet« also nicht sachlich, sondern beschimpft und beleidigt – und zwar sehr emotional und auf niedrigstem Niveau. Hier geht es zu seinen Bewertungen.

Zu Glaubwürdigkeit und Seriosität bei den Bewertungsportalen Google und Trustpilot

Google

Angelelli hatte seine Bewertung nicht nur bei Trustpilot veröffentlicht, sondern auch auf meinem Unternehmensprofil bei Google.
Daraufhin habe ich Google gebeten, die Bewertung zu löschen. Das ist umgehend geschehen.

Trustpilot

Trustpilot hingegen ordnet Verunglimpfungen unter »persönliche Meinung« ein.
Das ist die eine Sache. Die Bewertung wird also nicht gelöscht! Wobei ich nur darum gebeten hatte, den Begriff „inkompetent“ zu löschen. Aber auch das wollte Trustpilot bzw. Herr oder Frau Kajal nicht.

Die andere Sache ist, dass ich diese Bewertung nicht beantworten kann.
Normalerweise kann ein bewertetes Unternehmen bei Trustpilot die Bewertung beantworten. Im Falle der obigen Bewertung ist das nicht möglich, denn Trustpilot hat die Antwortmöglichkeit abgeschaltet!
Ich muss mich also:

  1. beleidigen lassen und kann
  2. nicht einmal darauf reagieren.

Ich habe diesbezüglich ChatGPT zu diesen Unterschieden befragt und folgende Information erhalten:

Google Business Profile

Google betrachtet Bewertungen stark unter dem Gesichtspunkt von Reputation und Geschäftsschädigung.

Worte wie „inkompetent“ gelten als negative Charakterisierung eines Unternehmens oder Mitarbeiters.

Solche Begriffe können als beleidigend oder herabwürdigend gewertet werden und damit entfernt werden, weil Google will, dass Bewertungen sachlich, relevant und konstruktiv sind.

Selbst wenn die Kritik faktisch korrekt ist, kann sie entfernt werden, wenn sie als persönlicher Angriff interpretiert wird.

Trustpilot

Trustpilot erlaubt im Gegensatz zu Google stärkere, subjektive Bewertungen.

Das Wort „inkompetent“ wird hier nicht automatisch als schädlich oder beleidigend gewertet.

Trustpilot prüft nur, ob die Bewertung auf einer echten Erfahrung basiert und nicht gegen rechtliche oder Sicherheitsrichtlinien verstößt (z. B. keine Hassrede, Gewalt, illegale Inhalte).

Kritische Bewertungen, selbst mit scharfer Wortwahl, bleiben in der Regel stehen, solange sie nicht strafrechtlich relevant sind.

Fazit

Hier drei Listen, die zeigen, welche Begriffe oder Formulierungen bei Google wahrscheinlich entfernt würden, bei Trustpilot aber stehenbleiben.

Milder bis sachlicher Kritikton

Begriff/FormulierungGoogleTrustpilotKommentar
inkompetententferntbleibtBei Google kann es als herabwürdigend interpretiert werden
unprofessionellentferntbleibtSubjektive Meinung, aber negativ
schlecht organisiertentferntbleibtKritisiert Prozesse statt Personen – Trustpilot akzeptiert das
langsam/ineffiziententferntbleibtSachlich, aber Google könnte es als geschäftsschädigend sehen

Deutlich scharfe Kritik

Begriff/FormulierungGoogleTrustpilotKommentar
inkompetentes PersonalentferntbleibtGoogle sieht es als direkte Herabwürdigung von Mitarbeitern
miserabler ServiceentferntbleibtEmotionale Kritik, bei Google riskant
enttäuschendentferntbleibtSubjektive Erfahrung – Google könnte es zulassen, hängt aber vom Kontext ab
unzuverlässigentferntbleibtNegativ, kann Google als schädlich einstufen

Sehr harte, emotional gefärbte Kritik

Begriff/FormulierungGoogleTrustpilotKommentar
unfähigentferntbleibtStarker persönlicher Angriff laut Google
inkompetente FirmaentferntbleibtTrustpilot toleriert starke Kritik an Unternehmen
Katastrophe/DesasterentferntbleibtEmotional, Google könnte es entfernen, Trustpilot erlaubt es
total unprofessionellentferntbleibtGoogle: geschäftsschädigend, Trustpilot: zulässig

Kernaussage

Google: Sehr restriktiv – schon mäßig kritische Begriffe wie »inkompetent« oder »unprofessionell« können entfernt werden, weil sie als herabwürdigend oder geschäftsschädigend gelten.

Trustpilot: Offener – solche Begriffe sind in den meisten Fällen zulässig, solange keine strafrechtlich relevanten Inhalte vorliegen.

Mein persönliches Fazit:

Google ist ein Bewertungsportal, wo sachliche Information und Respekt im Vordergrund stehen.

Trustpilot ist ein inkompetenter Saftladen, wo jeder seinen Frust abladen darf.

WeiterlesenMeine Erfahrung mit den Bewertungsportalen »Trustpilot« und »Google«
winterlandschaft

Drei Weihnachtslieder, drei Genres: Klassik, Ethno, Jazz.

Sarah Brightman
Sarah Brightman hat eine wunderschön zarte und unverwechselbare Stimme. In »Child in a Manger« höre ich sie besonders gern.

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Sarah Brightman ist eine britische Sopranistin, Sängerin und Schauspielerin, die besonders für ihre außergewöhnliche Stimme und ihre genreübergreifende Karriere bekannt ist.

Musikalisch bewegt sich Sarah Brightman zwischen Klassik, Oper, Musical, Pop und sogenanntem Classical Crossover.

David Arkenstone
David Arkenstones Musik ist eine vielseitige Mischung aus instrumentellem New Age, keltischen Klängen und orchestralen Fantasy-Soundtracks, die oft als »Soundtracks für die Fantasie« beschrieben werden

Hier sein Lied »Angels in the snow«:

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Geboren wurde er 1958 in Chicago. Seine Musik wird häufig mit Natur, Fantasy, Spiritualität und innerer Ruhe in Verbindung gebracht. Arkenstone komponiert sowohl für Soloalben als auch für Filme, Videospiele, Dokumentationen und Themenparks (u. a. für Disney).

Till Brönner
Und hier das dritte Lied. »Notes on Snow«. Wunderbarer Jazz!

Till Brönner ist einer der bekanntesten deutschen Jazzmusiker und gilt international als Ausnahmetalent an der Trompete. Charakteristisch für Brönner ist sein warmer, lyrischer Trompetenton.

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„Notes on Snow“ ist sowohl der Titel eines Albums (2021) als auch ein zentrales musikalisches Motiv darin. Sanfte Trompetenlinien schweben über Arrangements aus Klavier, Streichern und dezenten elektronischen Elementen.

Der Titel lässt bereits erkennen, worum es geht: Flüchtigkeit, Stille und Melancholie. »Notes on Snow« ist weniger ein klassischer Jazzsong als vielmehr ein musikalisches Stimmungsbild.

WeiterlesenDrei wunderschöne Weihnachtslieder
kater

12 Bücher habe ich bislang geschrieben, darunter auch einige Katzenbücher … alle mit Geschichten über meine geliebten Leisetreter.

Auf »Die kunterbunte Katzenseite.de« stelle ich momentan Moritz vor – mit der Geschichte »Moritz, der fröhliche Schwarzbär«.

Hier das erste Kapitel:

Er lief mir auf dem Golfplatz über den Weg, im wahrsten Sinn des Wortes. Es war ein heißer Sonntag im August, als ich kurz vor dem Grün Sieben plötzlich ein mir zwar bekanntes, für einen Golfplatz aber ungewöhnliches Geräusch hörte: ein Miauen. Eigentlich war es mehr ein Piepsen – wie das eines Vogels. Nach dem Verursacher des Piepsens brauchte ich mich nicht lange umzuschauen – es stammte von einer kleinen schwarzen Katze, die zielstrebig auf mich zu tippelte, so, als hätte sie auf mich gewartet.
Wie ich heute weiß, hat sie nicht nur bei mir Zuflucht gesucht, sondern auch bei anderen Golfern. Aber die hatten was Besseres zu tun, als sich um ein herrenloses Kätzchen zu kümmern. Die mussten nämlich Golf spielen. Und was kümmert den engagierten Golfer ein umherirrendes Kätzchen. Die Mama wird schon irgendwo in der Nähe sein, denkt der Sportler und »klack« …Abschlag.

Fortsetzung hier

WeiterlesenKatzengeschichten: Moritz der fröhliche Schwarzbär
isbn

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Korrektorat bei Edition Blaes

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