Geiz ist geil!

Geiz ist geil! Wirklich?

Die Elektronikmarkt-Kette Saturn hat den Slogan »Geiz ist geil!« kreiert. Na ja, das war nicht Saturn selbst, sondern die betreuende Werbeagentur: Jung von Matt. Wie auch immer … der Slogan bleibt im Kopf. Auch nach über 20 Jahren noch. Denn die Werbung startete im Oktober 2002.

Ist Geiz tatsächlich geil?

Ich sage: ja.

Denn ich erlebe es immer wieder.

Bei und mit wem?

Mit Autoren. Konkret: mit Autoren, die beabsichtigen, ihr Buch selbst zu veröffentlichen.

Wobei ich zugeben muss: Ich habe lange gebraucht, um das zu verstehen.

Da kommt beispielsweise ein Autor auf mich zu, der sein Buch veröffentlichen möchte. Er hat Fragen. Viele Fragen. Das ist völlig normal. Schließlich macht man so etwas nicht jeden Tag.

Also fragt er.

Wie sollte das Buch gestaltet werden?

Welches Format ist sinnvoll?

Welches Papier?

Welche Schrift?

Was ist beim Cover zu beachten?

Wie funktioniert das mit der ISBN?

Brauche ich ein Lektorat?

Brauche ich ein Korrektorat?

Soll das Buch über Amazon angeboten werden?

Wie kommt mein Buch in den Buchhandel?

Und überhaupt: Was muss ich alles beachten, damit aus meinem Manuskript ein ordentliches Buch wird?

Alles berechtigte Fragen. Und ich beantworte solche Fragen auch gerne. Genau dafür gibt es die Website Edition Blaes. Genau deshalb schreibe ich Blogartikel. Mit diesen Informationen helfe ich Autoren, die ihr Buch selbst veröffentlichen wollen. Und: Alle Informationen auf meiner Website gibt es kostenlos.

Aber irgendwann wird es interessant bzw. merkwürdig. Denn manche Autoren wollen nicht nur eine Information. Sie wollen meine Einschätzung. Sie wollen nicht nur wissen, was man generell beim Selfpublishing beachten sollte. Sie wollen wissen, was sie tun sollten. Mit ihrem Buch.

Und da sind wir beim Punkt.

Denn plötzlich wird aus „Kannst du mir mal kurz sagen, wie das funktioniert?“ ein „Kannst du dir mein Projekt einmal ansehen und sagen, was ich machen soll?“

Klar, kann ich.

Aber »mal kurz« ist dabei meistens überhaupt nicht kurz. Denn damit ich eine vernünftige Antwort geben kann, muss ich mich mit dem Projekt beschäftigen. Ich muss also das Manuskript anschauen. Ich muss Fragen stellen. Ich muss Zusammenhänge erkennen. Ich muss meine Erfahrung einsetzen.

Und genau das ist der Moment, an dem der kleine Satz „Geiz ist geil!“ erstaunlich aktuell wird.

Denn selbstverständlich gibt es Autoren, die sagen: „Dafür möchte ich kein Geld ausgeben.“

Auch das ist legitim. Man kann schließlich sehr viel selbst machen. Man kann sich Wissen aneignen. Man kann recherchieren. Man kann Bücher lesen, Videos anschauen, Blogartikel durchforsten und sich durch Foren kämpfen.

Und wenn man genügend Zeit hat, kann man sich vieles tatsächlich selbst erarbeiten.

Aber Zeit ist ebenfalls etwas wert. Auch meine Zeit!

Erfahrung ist ebenfalls etwas wert. Und in diesem Fall geht es um meine Erfahrung.

Vor allem dann, wenn jemand meine Erfahrung abrufen will, indem ich mich ganz konkret mit seinem Buchprojekt beschäftige. Genau hier liegt für mich der Unterschied zwischen kostenloser Information und professioneller Beratung.

Die Informationen auf meiner Website sind kostenlos. Meine individuelle Beratung ist es nicht.

Trotzdem bekomme ich immer wieder Anfragen, die ungefähr nach diesem Muster funktionieren: „Ich hätte da ein paar Fragen. Könnten Sie mir die kurz beantworten?“

Oder: „Könnten Sie mal über mein Manuskript schauen? Dauert bestimmt nicht lange.“

Oder – mein persönlicher Favorit: „Vielleicht könnten wir mal kurz miteinander telefonieren. Ich hätte da ein paar Fragen.“

Kurz!

Was ist kurz? 5 Minuten? 10 Minuten? 20 Minuten? 30 Minuten.

Erfahrungsgemäß dauern solche »kurzen« Telefonate mindestens 30 Minuten. 30 Minuten, in denen ich Autoren relevante Informationen SCHENKE! Denn wer professionell berät, bringt etwas mit, das man nicht in 30 Minuten zusammensuchen kann:

Erfahrung.

Erfahrung hat ihren Preis.

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