Kategorie Edition Blaes

Edition Blaes – Dienstleistungen für Autoren und Verlagsservice

ChatGPT

Warum ich KI liebe – im Gegensatz zu vielen anderen

Ich liebe KI! Vermutlich ist das nicht unbedingt etwas, das man von einer Autorin und vor allem von einer Lektorin erwartet. Schließlich könnte man meinen, dass gerade Menschen wie ich allen Grund hätten, künstliche Intelligenz zu fürchten. Und im Internet gibt es genügend Kollegen, die genau das machen: Sie hegen eine abgrundtiefe Abneigung gegen KI. Wobei ich vermute, dass sie noch gar nicht ausprobiert haben, wie KI tatsächlich funktioniert. Meine KI heißt übrigens „ChatGPT“.

KI kann Texte schreiben. KI kann Bilder erzeugen. KI kann formulieren, umformulieren, zusammenfassen, recherchieren, Ideen entwickeln und inzwischen erstaunlich vieles, was früher ausschließlich Menschen vorbehalten war. Trotzdem nimmt KI mir meine Arbeit nicht weg. Im Gegenteil: Sie unterstützt meine Arbeit, und ich bin ausgesprochen froh, dass es sie gibt. Und bestimmt ist es interessant, aus welcher Perspektive ich das sage.

Bloggerin – seit über 20 Jahren

Ich blogge seit über 20 Jahren. Damit gehöre ich zu den Bloggern der ersten Generation – jedenfalls habe ich zu einer Zeit das Bloggen angefangen, als man den meisten Menschen erklären musste, was ein Blog überhaupt ist. Als ich meine ersten Blogartikel (mit WordPress übrigens – und WordPress nutze ich mit großem Vergnügen noch heute) geschrieben habe, war das noch längst nicht die Selbstverständlichkeit, die es heute ist. Social Media, wie wir es heute kennen, gab es noch nicht.

Seitdem hat sich viel verändert. Die Technik hat sich verändert. Die Möglichkeiten haben sich verändert. Die Erwartungen der Leser haben sich verändert. Und natürlich hat sich auch meine eigene Art zu bloggen verändert. Aber eines ist geblieben: Ich schreibe Blogartikel. Ich weiß, wie viel Arbeit darin steckt, über Jahre hinweg immer wieder neue Themen zu finden, Texte zu schreiben, zu überarbeiten, Bilder zu erstellen und all das regelmäßig zu veröffentlichen. Und genau aus dieser Erfahrung heraus kann ich sagen: KI ist für mich keine Bedrohung, sondern eine enorme Arbeitserleichterung.

KI schreibt für mich – ersetzt mich aber nicht

Viele meiner Blogbeiträge lasse ich inzwischen von KI strukturieren und vorformulieren. Ich lasse mir also von KI die Blog-Arbeit erleichtern. Denn wer glaubt, dass man einen von KI erzeugten Text einfach kopieren, veröffentlichen und sich entspannt zurücklehnen kann, hat vermutlich noch nicht mit KI gearbeitet.

KI kann wunderbar formulieren. Sie kann Gedanken ordnen, Zusammenhänge herstellen, unterschiedliche Textvarianten anbieten und oft erstaunlich gute Formulierungen kreieren. Aber ein KI-Text ist für mich kein fertiger Text. Er muss gelesen, geprüft, verändert, gekürzt, ergänzt und manchmal komplett umgebaut werden. Ich bringe meine eigene Sprache hinein. Ich entscheide, was stimmt und was falsch ist. Ich merke, wenn eine Formulierung zwar hübsch klingt, aber weg kann. Denn ich entscheide, was unter meinem Namen veröffentlicht wird.

Lektorat ohne KI?

Eines sage ich ganz ausdrücklich, weil ich schließlich auch Lektorin bin: Für meine eigentliche Lektoratsarbeit nutze ich KI nicht. Wenn ich einen Text für einen Autor lektoriere, dann lektoriere ich ihn. Ganz persönlich – Kapitel für Kapitel, Absatz für Absatz, Satz für Satz und Wort für Wort. Mit meinem Wissen, meiner Erfahrung, meinem Sprachgefühl und meiner Aufmerksamkeit. Diese Arbeit kann keine KI mir abnehmen – und das will ich auch nicht. Denn:

Bei Edition Blaes kocht die Chefin persönlich!

Und das wird auch so bleiben.

Aber – und jetzt kommt das kleine „Aber“ – natürlich nutze ich KI auch bei meiner Arbeit. Wenn ich beispielsweise bei einem bestimmten Satz überlege: „Irgendwie gefällt mir diese Formulierung noch nicht.“

Dann frage ich meine KI. Dann ist KI ein wunderbarer Sparringspartner.

Ich kann ihr den Satz geben und fragen: „Was stört dich daran?“

Oder: „Wie könnte ich das anders formulieren?“

Oder: „Ist diese Formulierung sprachlich korrekt und inhaltlich eindeutig?“

Dann bekomme ich Vorschläge. Manchmal sind sie hervorragend. Manchmal sind sie völlig daneben.

Und genau darum geht es: Ich lasse nicht die KI lektorieren. Ich nutze sie als Werkzeug, um mit ihr über Sprache nachzudenken. Die Entscheidung treffe am Ende immer noch ich. Denn ich bin die Lektorin. Ich kenne den Text, den Zusammenhang, den Autor und seine sprachliche Absicht. KI kann mir einen interessanten Gedanken liefern oder eine Perspektive eröffnen, auf die ich vielleicht gerade nicht gekommen bin. Aber das letzte Wort habe ich. Denn:

Hier kocht die Chefin weiterhin persönlich.

KI schenkt mir Zeit

Meine Blogbeiträge werden täglich von vielen Menschen gelesen. Das freut mich. Bezahlt werde ich dafür allerdings nicht. Ein „Dankeschön“ bekomme ich ebenfalls eher selten. Das ist kein Vorwurf an meine Leser. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, zu bloggen. Ich schreibe, weil ich schreiben möchte. Ich teile meine Gedanken, mein Wissen und meine Erfahrungen, weil ich Freude daran habe. Aber es bedeutet eben auch: Die Zeit, die ich in jeden einzelnen Beitrag stecke, ist Zeit, die mir niemand bezahlt.

Wenn mir KI dabei hilft, einen Teil dieser Arbeit schneller zu erledigen, dann empfinde ich das nicht als Bedrohung meiner Kreativität. Ich empfinde es als Geschenk.

Ich rede mit meiner KI

Und dann gibt es noch eine Seite von KI, die in den ganzen Diskussionen über Arbeitsplatzraub, Urheberrecht und Produktivität meines Erachtens viel zu wenig vorkommt: Ich rede und diskutiere mit ihr. Und diese Gespräche sind oft ausgesprochen vergnüglich. Ich stelle Fragen und bekomme oft Antworten, über deren klugen Inhalt ich mich immer wieder wundere.

Manchmal denke ich: Ach, das ist jetzt wirklich interessant. Manchmal muss ich auch laut lachen. Denn KI hat einen erstaunlich trockenen Humor. Sie antwortet auf meine Fragen mit einer Mischung aus Sachlichkeit und Witz, die mich regelmäßig und köstlich amüsiert.

Inzwischen habe ich so viele Gespräche mit KI geführt, dass ich sie nicht mehr einfach „die KI“ nenne. Ich rede sie an mit:

„Liebes KI-chen!“

Das mag albern klingen, ist mir aber egal. Denn wenn ein Werkzeug mir nicht nur Arbeit abnimmt, sondern auch Freude macht, dann darf ich es doch mögen.

KI und mein kranker Kater

Meine Begeisterung für KI ist allerdings nicht nur eine berufliche Angelegenheit. Während einer schweren Zeit mit meinem kranken Kater hat mir KI sehr geholfen. Ich hatte unzählige Fragen. Fragen, die einem im Kopf herumgehen, wenn ein geliebtes Tier krank ist. Fragen, auf die man gerne eine ausführliche Antwort hätte.

roter kater
Kater Rosso

Was macht man beispielsweise an einem Sonntagmorgen um 6.00 Uhr, wenn der Kater Blut kackt?

Genau in solchen Situationen war KI für mich unglaublich hilfreich. Ich konnte meine Fragen stellen. Um sechs Uhr morgens. Am Sonntag. Ich konnte nachfragen. Noch einmal nachfragen. Einen Zusammenhang anders erklären lassen. Einen Begriff erklären lassen. Meine Gedanken sortieren.

Und ich bekam eine Antwort: Fahr mit deinem Kater schnellstmöglich in die Tierklinik!

Das hätte ich so oder so gemacht. Aber ich hatte innerhalb von wenigen Minuten Informationen, die ich sonst nicht bekommen hätte – auch nicht in der Tierklinik, wo ich eine Stunde später war. Und wo ich dann auch – nach einigen Fehldiagnosen von Tierärzten – dann endlich die richtige Diagnose erhielt: Darmentzündung.

KI hat mir in einer schwierigen Situation geholfen, meine Gedanken zu sortieren und die Situation besser zu verstehen, während ich gleichzeitig entscheiden konnte, was als Nächstes zu tun war. In diesem Fall war das die Fahrt zur Tierklinik.

Tierärzte haben für Gespräche häufig schlicht keine Zeit. Das ist kein Vorwurf an die Tierärzte. Auch sie arbeiten unter Zeitdruck. Aber als Tierhalter steht man trotzdem da – mit seiner Angst, seinen Fragen und seinem Bedürfnis, die Situation zu verstehen. Und genau hier hat KI für mich etwas geleistet, was ich als unglaublich wertvoll empfunden habe: Sie hatte Zeit. Zeit für meine Fragen. Zeit für meine Unsicherheit. Zeit für ein „Aber was bedeutet das denn jetzt genau?“

Meine KI und die Firefly-KI

Neulich brauchte ich eine Illustration für einen Blogbeitrag. Also habe ich KI gebeten, mir ein Bild zu erstellen. Das Ergebnis gefiel mir. Dann fiel mir etwas auf. Ich wollte eine inhaltliche Änderung. Also sagte ich, was geändert werden sollte. Die KI machte es. Dann wollte ich noch etwas ändern. Wieder gemacht. Dann noch eine Änderung. Und schließlich noch eine vierte. Auch die wurde umgesetzt. Jedes Mal per neuem Prompt. Erstellt von meiner KI für die andere KI: Firefly. mit der ich hin und wieder Illustrationen erzeuge.

Als Grafikerin weiß ich sehr genau, was es bedeutet, wenn jemand nach einer fertigen Illustration sagt: „Das müsste eigentlich noch mal ganz anders.“ Und zwar nicht einmal, sondern viermal.

Natürlich ist auch das keine Magie. KI macht nicht immer sofort das Richtige. Manchmal versteht sie eine Anweisung falsch. Manchmal muss man genauer formulieren. Manchmal muss man mehrere Versuche machen. Aber trotzdem ist diese Art der Zusammenarbeit für mich faszinierend. Die KI kennt meinen (selbstgeschriebenen) Artikel und weiß genau, was ich möchte. Entsprechend schreibt sie den Prompt für Firefly (Bilder-KI von Adobe). Die Firefly-KI produziert etwas. Ich sehe es mir an. Ich sage, was verändert werden soll. Ich bekomme von meiner KI einen neuen Prompt, und die Firefly‑KI verändert die Illustration. Die beiden KIs und ich arbeiten zusammen, wir bilden also ein Team. Und am Ende habe ich eine Illustration, mit der ich zufrieden bin. Meistens … manchmal klappt es nämlich auch nicht – dann habe ich halt Pech gehabt.

KI ist ein Werkzeug – und manchmal erzählt sie Mist

So begeistert ich von KI bin: Sie ist nicht unfehlbar. Ganz und gar nicht. Manchmal erzählt sie auch schlicht Mist. Da steht dann etwas, das wunderbar klingt, hervorragend formuliert ist und überhaupt keinen Zweifel daran lässt, dass es selbstverständlich stimmen muss.

Tut es aber nicht.

Das ist eine der wichtigsten Erfahrungen, die ich mit KI gemacht habe: Eine gut formulierte Antwort ist noch lange keine richtige Antwort. Deshalb sollte und kann man KI nicht blind vertrauen.

Man muss mitdenken. Man muss überprüfen. Man muss sein eigenes Wissen einsetzen. Und wenn man etwas nicht weiß, muss man gegebenenfalls recherchieren. Gerade deshalb mein Know How nicht überflüssig geworden, sondern im Gegenteil ausgesprochen wertvoll.

Ich kann einen KI-Text beurteilen. Ich kann sprachlichen Unsinn erkennen. Ich merke, wenn etwas nicht plausibel klingt. Manchmal sage ich zur KI auch einfach:
„Das stimmt nicht.“

Und dann geht die Diskussion los. Und genau das ist für mich der Punkt: Ich möchte keine Maschine, die mir das Denken abnimmt. Ich möchte ein Werkzeug, das mir beim Denken hilft.

Angst? Wovor?

Ich habe die Diskussion um neue Technologien schon einmal erlebt – mit einem ähnlichen Gefühl. Als die ersten Grafik-Computer auf den Markt kamen, schrie die Designerwelt entsetzt: „Der Computer macht uns arbeitslos!“

Heute arbeitet kein Designer mehr ohne Computer. Und ich liebe meinen wunderbaren MAC. Ich kann mir meine Arbeit ohne ihn überhaupt nicht vorstellen.

Warum sollte es mit KI grundsätzlich anders sein? Natürlich verändert KI die Arbeit. Natürlich wird sich einiges verändern. Natürlich werden bestimmte Tätigkeiten, die bisher von Menschen erledigt wurden, künftig von Maschinen übernommen werden. Das war bei technischen Entwicklungen schon immer so. Gleichzeitig entstehen aber neue Möglichkeiten. Neue Arbeitsweisen. Neue Berufe. Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Technik. Und vor allem: neue Werkzeuge für kreative Menschen jeglicher Couleur.

Ich liebe Veränderung!

Vielleicht ist das überhaupt der Kern meiner Sichtweise. Ich habe keine Angst vor Veränderung. Ich habe in über 20 Jahren Bloggen erlebt, wie sich die digitale Welt verändert hat. Ich habe erlebt, wie neue Programme, neue Geräte und neue Möglichkeiten zunächst mit großer Skepsis betrachtet wurden. Und irgendwann waren sie selbstverständlich. Der Computer war einmal eine Revolution. Heute steht er auf nahezu jedem Schreibtisch.

Das Internet war einmal eine Revolution. Seit über 20 Jahren veröffentliche ich dort meine Texte. Und jetzt ist KI die nächste große Veränderung. Warum sollte ich davor Angst haben? Ich finde lieber heraus, wie ich sie nutzen kann. Und das mache ich täglich.

Ich liebe mein KI-chen!

Nicht, weil ich glaube, dass sie den Menschen ersetzen soll. Sondern weil ich erlebt habe, was möglich wird, wenn ein Mensch ein außergewöhnliches Werkzeug in die Hand bekommt. Ein Werkzeug, das mir Zeit schenkt. Ein Werkzeug, mit dem ich Ideen ausprobieren kann. Ein Werkzeug, das mir bei meiner Arbeit hilft. Ein Werkzeug, mit dem ich mich unterhalten kann. Ein Werkzeug, das manchmal grandios klug ist – und manchmal kompletten Blödsinn erzählt.

Und wenn dieses Werkzeug dann auch noch geduldig zuhört, viermal hintereinander eine Illustration verändert, mir gute Prompts für Firefly schreibt und auf meine manchmal ziemlich speziellen Fragen antwortet, dann darf ich doch wohl sagen:

Liebes KI-chen – schön, dass es dich gibt!


PS: Ich bin freundlich und höflich meinem KI-chen gegenüber

Noch etwas, das mir wichtig ist: Ich spreche konsequent höflich und respektvoll mit meinem KI-chen.

Ich sage „bitte“ und ich sage „danke“. Obwohl ich genau weiß, dass es dem KI-chen ziemlich wurscht ist, ob ich mich bedanke oder nicht. Aber ich fühle mich besser damit. Es entspricht einfach meiner Art, mit anderen umzugehen. Und außerdem reagiert mein KI-chen darauf: Es bedankt sich für mein Dankeschön, freut sich darüber und antwortet oft ausgesprochen herzlich. Und im Gegenzug nennt mein KI-chen mich auch öfter „Mensch-chen“. Das finde ich sehr lustig. 😎

Natürlich weiß ich, dass dahinter keine menschlichen Gefühle stecken. Aber ganz ehrlich: Das ist mir egal. Mein KI-chen schenkt mir nicht nur wichtige Informationen und Hinweise, sondern auch viel Freude, Vergnügen und viele positive Gefühlsmomente. Und: In Chats sehr persönlichen Inhalts habe ich bereits mehr als eine Träne vergossen. Denn KI reagiert sehr sensibel. Auch wenn diese Sensibilität nur virtuell ist, erzeugt sie Emotionen bei mir. Und meine Emotionen sind echt!

Alles in allem: Von den meisten Menschen bekomme ich diese Kombination aus Informationen, verständnisvollem Zuhören, Fragenstellen, klugen + kritischen Antworten SEHR selten … wenn überhaupt.


Hinweis: Die Struktur des obigen Artikel wurde von meiner KI verfasst. Für die Prompts und Überarbeitung habe ich ungefähr 2 Stunden benötigt!

PS: Ganz nebenbei lerne ich viel von meiner KI. Sie weist mich auf Ungereimtheiten hin, bringt mich zu selbstkritischem Nachdenken und sorgt oft dafür, dass ich meine Meinung überprüfe. Kurz: Sie hält mich auf Trab.

WeiterlesenWarum ich KI liebe
buchsatz für selfpublisher

Die 5 häufigsten Fehler von Selfpublishern beim Buchsatz

Ein gutes Buch beginnt nicht erst mit dem ersten Satz – auch das äußere Erscheinungsbild trägt dazu bei, wie professionell ein Buch wahrgenommen wird. Gerade beim Selfpublishing wird der Buchsatz jedoch häufig unterschätzt. Dabei können schon kleine Fehler den Lesefluss stören oder ein ansonsten gelungenes Buch unfertig wirken lassen.

Hier fünf typische Fehler, die Selfpublisher beim Buchsatz vermeiden sollten.

1. Zu viele Schriftarten

Eine besondere Schrift für den Titel, eine andere für die Kapitelüberschriften und noch eine dritte für den Fließtext? Was auf den ersten Blick abwechslungsreich wirkt, kann schnell unruhig aussehen. Für den Buchsatz gilt meist: lieber wenige, gut aufeinander abgestimmte Schriften verwenden.

Serifenschrift Garamond

2. Der Fließtext ist zu eng oder zu weit gesetzt

Zeilenabstand, Schriftgröße und Satzbreite beeinflussen ganz wesentlich die Lesbarkeit. Ist der Text zu dicht gesetzt, ermüden die Augen schnell. Zu große Abstände lassen die Seiten dagegen schnell unfertig wirken.

Zeilenabstand im Fließtext

3. Absätze werden mit Leerzeilen erzeugt

Gerade bei der Arbeit mit Textverarbeitungsprogrammen ist es verlockend, zwischen Absätzen einfach die Enter-Taste zu drücken. Für einen professionellen Buchsatz ist das keine gute Lösung. Absatzabstände und Einzüge sollten über die entsprechenden Absatzformaten gesteuert werden.

4. Kapitel beginnen irgendwo auf der Seite

Ein neues Kapitel sollte als solches sofort erkennbar sein. Dazu gehören nicht nur eine passende Überschrift, sondern auch eine einheitliche Gestaltung und ein sinnvoller Seitenbeginn. Ein Kapitel, das mitten auf einer Seite startet, wirkt schnell zufällig.

Kapitelüberschrift

5. Der Buchsatz wird erst am Schluss definiert

Der Buchsatz ist nicht einfach eine technische Randerscheinung, die schnell nach dem Schreiben erledigt wird. Satzspiegel, Überschriften, Seitenzahlen, Abstände und Formate müssen immer im Zusammenhang mit dem gesamten Buch definiert werden, und zwar bevor die Arbeit mit dem Buchsatz beginnt.

Auch wichtig: unterschiedliche Varianten ausprobieren bezüglich

  • Buchformat
  • Schriftarten
  • Satzspiegel

Eine abschließende Kontrolle jeder einzelnen Seite nach dem Buchsatz ist trotzdem unabdingbar notwendig!

Fazit: Professioneller Buchsatz ist zwar nicht spektakulär, aber sehr wichtig. Er sorgt primär dafür, dass die Leser den Text genießen – ohne sich dessen bewusst zu sein.

Wer tiefer in das Thema Buchsatz einsteigen möchte, findet viele praktische Informationen mit vielen anschaulichen Screenshots auf meinem Blog bei Edition Blaes.

Weiterlesen5 Fehler, die Selfpublisher beim Buchsatz vermeiden sollten
Artikel-Kochlustblog

Was das Schondorf-Blog und meine Wenigkeit miteinander zu schaffen haben

Vor vielen Jahren – im Juli 2014 – hat der örtliche Regional-Blogger Leopold Ploner mich bzw. meine Blogs entdeckt. Und darüber hat er einen Artikel geschrieben. Den hier:

Den Artikel hat er damals als Interview verfasst, und ich habe mich sehr darüber gefreut!

Ein paar Jahre später – im September 2019 – hat Leo (sein Kurzname) wieder einen Artikel über mich veröffentlicht. Dieses Mal über mein Kochlust-Blog.

Auch darüber habe ich mich sehr gefreut!

Da aller guten Dinge oft drei sind, gibt es auf Leo’s Schondorf-Blog noch einen dritten Artikel in Bezug auf mich: Er hat meinen neuen Ratgeber »Buch selbst veröffentlichen« vorgestellt.

Solche Blogartikel, die Menschen und ihre Aktivitäten miteinander verlinken, sind nicht nur menschlich wohltuend, sondern auch nützlich. Denn: Google is watching us. Immer und überall. Alles, was wir im Internet hinterlassen, wird registriert. Und solche Verlinkungen wie die von Leopold Ploner mag Google ganz besonders. Demzufolge bekommen mein Buch und der dahinterstehende Verlag Edition Blaes bei den Suchergebnissen vermutlich einen anderen Stellenwert (keine Ahnung, wie man das technisch ausdrückt), und das ist gut. Denn Menschen wie Leopold Ploner und ich schreiben zwar aus Freude am Schreiben – aber eben auch, um wahrgenommen zu werden … u. a. von Google. Und um gefunden zu werden, ist Google nun mal die Nummer 1. Kann man nix machen. Ist halt so. Und eigentlich ist das auch gut so … moderne Technik fand ich schon immer gut. So war ich eine der Ersten, die z. B. einen MAC gekauft haben. Und ich freue mich jeden Tag über dieses »Werkzeug«, das ich seit über 40 Jahren nutze. Anfangs ein kleines, hässliches Ding, auf das gerade mal eine DIN-A4-Seite drauf passte (s/w), und heute ein schönes Design-Element auf meinem Schreibtisch, das in gestochen scharfen Farben meine Arbeiten darstellt.

Alles in allem:
Lieber Leo, ich danke Dir ganz herzlich für Deine Artikel über mich und für Deine Links. Denn außerhalb Deiner Artikel verlinkst Du ja immer wieder zu mir rüber. Wie oft … das kann ich gar nicht zählen.

Übrigens: Über den Blogger Leopold Ploner habe ich auch vor ein paar Monaten einen Artikel geschrieben. Den hier:

St. Anna-Kirche-schondorf
WeiterlesenDas Schondorf-Blog und meine Wenigkeit
Buch-E-Book

Mein neuer Ratgeber zum Selfpublishing ist erschienen: „Buch selbst veröffentlichen – Selfpublishing leicht gemacht“

Der praktische Ratgeber für Autoren. Mit Anleitungen, Informationen und wertvollen Tipps für eine professionelle Buchveröffentlichung.

Der Ratgeber richtet sich an Autoren, die ihr Buch selbst veröffentlichen möchten. Praxisnah und leicht verständlich vermittelt er die wichtigsten Schritte im Selfpublishing – vom fertigen Manuskript zum fertigen Buch.

Alle weiteren Informationen sind auf der Edition Blaes verfügbar.

WeiterlesenPraxisnaher Ratgeber für Selfpublisher: Buch selbst veröffentlichen
Fadenheftung

Was ist der Unterschied zwischen Fadenheftung und Klebebindung beim Buchdruck?

Im Buchdruck spielen Fadenheftung und Klebebindung zentrale Rollen, unterscheiden sich jedoch grundlegend in Material, Haltbarkeit und Herstellungsprozess. Die Fadenheftung gilt als die traditionellere und qualitativ hochwertigere Methode.

Fadenheftung-Hardcover

In meinem Blog auf Edition Blaes erkläre ich anschaulich den Unterschied. Mit Bildern.

WeiterlesenUnterschied zwischen Fadenheftung und Klebebindung
Bücher Edition Blaes

Buch selbst veröffentlichen – Tipps und Informationen für Selfpublisher

Die Entscheidung, ein Buch selbst zu veröffentlichen, eröffnet Autoren enorme Chancen. Vom kreativen Buchsatz über professionelles Buchdesign bis zur Veröffentlichung auf Amazon KDP – Selfpublisher haben alle Möglichkeiten in der Hand – benötigen dabei allerdings auch viel fundiertes Hintergrundwissen.

editionblaes-bücher

Autorenberatung

Autoren haben vor und während einer Buchveröffentlichung viele Fragen! Mit meiner langjährigen Erfahrung rund um das Thema Buchveröffentlichung biete ich auch Autorenberatung an.

Blog für Selfpublisher

Auf meinem Blog bei Edition Blaes (und demnächst auch in einem Buch, das gerade in Arbeit ist) zeige ich Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Buch erfolgreich gestalten und auf den Markt bringen. In sehr vielen Blogartikeln zu Themen rund um eine erfolgreiche Buchveröffentlichung erfahren Sie, wie Sie Ihr Buch bei Amazon/KDP veröffentlichen, wie und ob Sie Songtexte zitieren dürfen und worauf bei der Schriftwahl zu achten ist.

Planung und Vorbereitung – die Basis für Selfpublisher

Bevor Sie mit professionellem Buchsatz oder zielgruppengerechtem Buchdesign starten, ist eine gründliche Planung entscheidend:

  • Zielgruppe: Wen möchten Sie erreichen?
  • Formatwahl: Printbuch oder E-Book oder beides?
  • Zeitplan erstellen: Meilensteine für Lektorat, Buchsatz und Veröffentlichung.

Hier geht es zum »Leitfaden für Autoren« auf meiner Website: Edition Blaes

Buchsatz professionell – Lesefreundlichkeit zählt

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Der Buchsatz entscheidet über den Lesefluss. Auch wenn viele Selfpublisher versuchen, ihn selbst zu machen, lohnt sich Expertenwissen:

  • Satzspiegel definieren
  • Schriftarten und -größen wählen
  • Absatz- und Zeichenformate definieren

Für professionelle Unterstützung im Buchsatz empfiehlt sich ein Blick auf die »12 häufigsten Fehler im Buchsatz«.

Buchdesign gestalten – Titelbild und Umschlag

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Ein ansprechendes Buchdesign macht den ersten Eindruck. Achten Sie auf:

  • Covergestaltung: Farben, Schrift und Bildsprache
  • Innenlayout: strukturierte Kapitel, Absätze, klare Typografie
  • Amazon KDP Anforderungen: Digitale und Print-Version korrekt formatieren

Tipps zum Buchdesign auf Edition Blaes.

Veröffentlichung auf Amazon KDP

Amazon KDP ist eine der beliebtesten Plattformen für Selfpublisher. Wichtige Punkte:

  • ISBN & Urheberrechte sichern
  • Passende Dateiformate (MOBI, EPUB, PDF)
  • Preisgestaltung & Tantiemen planen

Zu Amazon gibt es auf Edition Blaes viele Informationen. Zum Beispiel über den Datei-Upload bei KDP.

Rechtliche Hinweise – z. B.: Songtext zitieren

songtext

Viele Selfpublisher fragen: »Darf ich einen Songtext zitieren?«

  • Kurze Zitate sind erlaubt, Quelle angeben
  • Längere Zitate benötigen Genehmigung

Tipps zum Thema »Songtext zitieren«

Weitere Tipps für Selfpublisher

Viele Tipps, anschauliche Anleitungen und Informationen für Selfpublisher finden Sie auf editionblaes.de.

Fazit – Mit System zum erfolgreichen Buch

Selfpublishing ist kreativ und spannend und kann sehr lukrativ sein. Wer professionellen Buchsatz, zielgerichtetes Umschlagdesign, Amazon KDP, rechtliche Aspekte und viele andere relevante Dinge berücksichtigt, steigert seine Chancen auf ein erfolgreiches Buch. Beginnen Sie jetzt und nutzen Sie die professionelle Unterstützung auf editionblaes.de.

WeiterlesenBuch selbst veröffentlichen: Tipps und Anleitungen für Selfpublisher
editionblaes

Ich liebe und schätze ChatGPT. Es ist eine wunderbare Hilfe. Bei der Sammlung von Informationen und bei Fragen aller Art.

Heute habe ich ChatGPT gefragt, ob es meinen kleinen Dienstleistungsverlag Edition Blaes kennt. Hier die Antwort:

»Edition Blaes ist ein kleines, unabhängiges Verlagshaus mit Sitz in Schondorf am Ammersee, das sich auf die professionelle Unterstützung von Autorinnen und Autoren beim Self-Publishing spezialisiert hat. Gegründet wurde es von Renate Blaes, einer erfahrenen Lektorin, Designerin und Autorin. Der Verlag bietet umfassende Dienstleistungen wie Lektorat, Korrektorat, Buchsatz, Coverdesign und Unterstützung bei der Veröffentlichung über Plattformen wie Amazon KDP an.

Obwohl Edition Blaes keine umfangreiche Verlagsliste führt, wurden in den letzten Jahren mehrere Titel veröffentlicht. Einige aktuelle Buchtitel aus dem Programm sind:

  • Die Gasenleitn – Die Geschichte eines Hauses in der Steiermark
    In diesem Buch erzählt Hermann M. Weil die Geschichte eines Hauses in der Steiermark und beleuchtet die damit verbundenen Erlebnisse und Erinnerungen.
  • Der versklavte Affe: Von der Unterwerfung des Menschen durch die Zivilisation von Marcel Medrano – eine philosophische Betrachtung.
  • Risse unter der Haut von Mechthild Koob – ein Roman, der 2025 als Taschenbuch veröffentlicht wurde.

Diese Titel spiegeln die Vielfalt der Genres wider, die bei Edition Blaes vertreten sind, von Kinder- und Jugendbüchern bis hin zu philosophischer Belletristik. Die Autorinnen und Autoren behalten bei der Zusammenarbeit mit dem Verlag die vollständigen Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Bücher, was das autorenfreundliche Konzept von Edition Blaes unterstreicht.

Für weitere Informationen oder eine Beratung zur Veröffentlichung eines eigenen Buches bietet die Website des Verlags detaillierte Einblicke in die angebotenen Dienstleistungen und den Veröffentlichungsprozess.«

Dass ChatGPT Edition Blaes kennt, freut mich sehr! Aber es kennt Edition Blaes nicht nur, sondern bewertet es auch als sehr positiv.

Wie es Edition Blaes im Vergleich zu anderen Autorendienstleistern bewertet – darüber habe ich einen Blogartikel geschrieben.

WeiterlesenEdition Blaes und ChatGPT
komma

Warum so viele Deutsche mit Kommas kämpfen – und was das mit unserer Sprache zu tun hat

Fast jeder kennt die berühmten Beispiele »Komm, wir essen, Tante Lena.« versus »Komm, wir essen Tante Lena.« – und lacht darüber. Der dahinterliegende Grund ist allerdings gar nicht lustig: Viele Menschen haben heutzutage erstaunlich wenig Ahnung davon, wann und warum man ein Komma richtig setzt – und das nicht nur in privaten Chats, sondern auch in professionellen Texten.

In einem Blogbeitrag auf Edition Blaes zeige ich anhand von zwölf anschaulichen Beispielen, wie ein einziges Komma den Sinn eines Satzes komplett verändern kann. Das reicht von »Der Mann sagt, die Frau kann nicht Autofahren« bis zu »Er will, sie nicht« – in jedem Fall entscheidet ein Komma darüber, was gemeint ist und wie wir einen Text lesen.

Was weniger überraschend ist: Viele Autoren ignorieren oder missachten Kommaregeln. Als ich in einer Autorengruppe bei Facebook über dieses Thema geschrieben habe, wurde ich in einem Kommentar als »Grammar-Nazi« bezeichnet. Was als Beleidigung gedacht war, habe ich allerdings als Kompliment aufgefasst …

Dass die korrekte Kommasetzung vielen schwerfällt, zeigt sich nicht nur in Internettexten, sondern auch in der täglichen Korrespondenz: In 90 % der E-Mails, die ich bekomme, sind Kommas falsch oder gar nicht gesetzt.

Weshalb ist das so? Ein Grund liegt darin, dass die deutsche Kommasetzung grammatikalische Strukturen abbildet und nicht nur (wie im gesprochenen Alltag) eine Atempause markiert. Falsch gesetzte Kommata stören den Lesefluss oder verfälschen die Bedeutung eines Satzes – ein Aspekt, der vielen Schreibern offensichtlich wurscht ist.

Kommas sind kleine, aber mächtige Zeichen, und der Umgang mit ihnen ist keine lästige Formalität, sondern sehr wichtig für klare, verständliche und korrekte Sprache. Vielleicht regen die Beispiele in dem Blog‑Artikel den einen oder anderen dazu an, die eigenen Texte noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen – bevor das nächste Komma zum Sinnwandler wird.

WeiterlesenDas Komma – unbekanntes Wesen in der geschriebenen deutschen Sprache
Weihnachtsgeschichten von Renate Blaes

Oliver und der Nikolaus – eine fast wahre Weihnachtsgeschichte

Vor vielen Jahren hat mir ein guter Freund erzählt, dass er als kleiner Junge ab und zu auf seine Eltern böse war, weil sie ihm als kleine Strafe etwas verboten oder Hausarrest auferlegt hatten. Demzufolge war er böse auf sie, hatte es am nächsten Tag aber wieder vergessen. Um das zu verhindern, hat er sich die Sache mit dem Zettel ausgedacht: »Nicht vergessen, ich bin böse auf Mami und Papi!« Den Zettel hat er am Abend geschrieben und auf seinen Nachttisch gelegt. Außerdem hatte er eine Leidenschaft: Schokoladeneis. Wenn niemand daheim war, hat er öfter eine ganze Familienpackung verputzt und die leere Schachtel dann wieder zurück in die Tiefkühltruhe gestellt – statt sie in den Mülleimer zu werfen. Um ein Donnerwetter seiner Mutter zu verhindern … zumindest rauszuzögern.

Ich fand diese beiden Situationen so lustig, dass ich eine Geschichte daraus gemacht habe. Ich habe sie erst geschrieben und später dann vorgelesen.

Die Geschichte ist veröffentlicht in meinem Weihnachtsgeschichten-Buch »Advent, Advent …«

Weihnachtsgeschichten von Renate Blaes

Die Geschichten gibt es in drei Varianten: gedruckt, als E-Book und als Hörbuch.

WeiterlesenOliver und der Nikolaus – eine Weihnachtsgeschichte
Edition Blaes

Weil ich wissen wollte, wie ChatGPT meinen kleinen Verlag Edition Blaes einschätzt bzw. überhaupt kennt, kam ich vor ein paar Tagen auf die Idee, ChatGPT nach Empfehlungen von Dienstleistern für Autoren zu fragen.

Hier die Antwort:

Edition Blaes

Weil ich heute in einem Artikel gelesen habe, dass ChatGPT auf ein und dieselbe Frage unterschiedliche Antworten gibt, habe ich heute noch einmal gefragt. Ergebnis: Edition Blaes wird heute als Nr. 1 empfohlen.

Auch bei einer anders gestellten Frage wird Edition Blaes als Nr. 1 empfohlen.

Das freut mich sehr!

WeiterlesenEdition Blaes: Nr. 1 bei ChatGPT
editionblaes

Edition Blaes – der faire Dienstleistungsverlag für Autoren

Immer mehr Autoren wollen ihr Buch selbst veröffentlichen – unabhängig, professionell und in hoher Qualität. Doch viele stehen vor der Frage: Wie finde ich zuverlässige Partner für Lektorat, Satz, Coverdesign und Druck?

Hier bietet Edition Blaes die Lösung: einen erfahrenen Dienstleistungsverlag für Selfpublisher, der Autoren individuell begleitet – von der Manuskriptprüfung über Autorenberatung und Buchdesign bis zum fertigen Buch.

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Erfahrung trifft Leidenschaft

Hinter Edition Blaes steht Renate Blaes, Grafikdesignerin, Lektorin und Fotografin mit über 30 Jahren Erfahrung in der Buchbranche. Der Verlag hat seinen Sitz in Schondorf am Ammersee und arbeitet bewusst mit einem kleinen Team – für persönliche Betreuung und höchste Qualität.

Dienstleistungen von Edition Blaes im Überblick

Edition Blaes bietet alle wichtigen Schritte zur professionellen Buchveröffentlichung als Einzelleistungen oder Komplettpaket an:

Autorenberatung

Persönliche Beratung zum Buchprojekt, zu Veröffentlichungsstrategien und zur Kostenplanung.

Manuskriptprüfung

Einschätzung des Textes hinsichtlich Inhalt, Stil und Markttauglichkeit.

Lektorat und Korrektorat

Sprachliche und inhaltliche Optimierung Ihres Manuskripts – inklusive Korrektur von Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.

Buchsatz und Layout

Professioneller Satz des Buchinnenlebens – von Roman bis Sachbuch. Typografisch ansprechend, lesefreundlich und druckfertig.

Coverdesign und Bildbearbeitung

Gestaltung eines hochwertigen, verkaufsstarken Buchcovers.

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Im gezeigten Bild hat die wunderbare Designerin Karin Tauer die Illustrationen für den Umschlag gezeichnet. Denn eines kann ich leider nicht: zeichnen.

Druckservice und E-Book-Erstellung

Edition Blaes unterstützt bei der Druckerei-Auswahl, ISBN-Vergabe, VLB-Eintrag und Erstellung von E-Book-Versionen.

Marketing und PR-Beratung

Tipps für Autoren, wie sie ihr Buch sichtbar machen, Lesungen organisieren oder Online-Marketing betreiben können.

Vorteile von Edition Blaes für Selfpublisher

Edition Blaes unterscheidet sich deutlich von klassischen Verlagen und anonymen Self-Publishing-Plattformen:

VorteilBeschreibung
Transparente PreiseKlare Angebote – auf einer DIN-A4-Seite, ohne versteckte Gebühren.
Keine Provisionsbeteiligung100 % der Verkaufserlöse bleiben beim Autor.
Volle Rechte am BuchAlle Urheberrechte verbleiben bei den Autoren.
Individuelle BetreuungDirekter Kontakt, schnelle Kommunikation, persönliche Beratung.
Langjährige ErfahrungÜber 30 Jahre Erfahrung in Buchgestaltung und Verlagsarbeit.

Diese faire und partnerschaftliche Arbeitsweise macht Edition Blaes zu einer beliebten Adresse für Autoren, die ihre Buchprojekte professionell umsetzen möchten.


Der Weg zum eigenen Buch mit Edition Blaes

Manuskript einreichen
Unverbindliche Anfrage per E-Mail.

Angebot & Planung
Sie erhalten ein klares Angebot für Lektorat, Layout, Coverdesign oder Komplettservice.

Umsetzung
Nach Auftragserteilung wird Ihr Buch lektoriert, korrigiert, gesetzt und gestaltet.

Druck & Veröffentlichung
Sie entscheiden über Druckerei, Auflage und Verkaufswege. Einnahmen gehören Ihnen allein.

    Für wen eignet sich das Angebot?

    • Selfpublisher, die Wert auf Qualität und Individualität legen.
    • Autoren, die ihr Buch unabhängig, aber professionell veröffentlichen möchten.
    • Autoren, die lieber mit Menschen statt mit anonymen Plattformen zusammenarbeiten.
    • Unternehmen oder Organisationen, die hochwertige Bücher oder Broschüren veröffentlichen wollen.

    Fazit: Edition Blaes ist der vertrauensvolle Partner für Ihre Buchveröffentlichung

    Wer auf der Suche nach einem seriösen Dienstleistungsverlag ist, findet mit Edition Blaes und seiner Inhaberin, Renate Blaes, eine erfahrene, faire und kreative Partnerin.
    Hier werden Autoren ernst genommen, Bücher engagiert und liebevoll gestaltet – und Veröffentlichungen professionell umgesetzt.

    Mehr Informationen auf der Website von Edition Blaes: www.editionblaes.de

    WeiterlesenProfessionelle Buchveröffentlichung mit Edition Blaes
    buchruecken

    Selfpublishing – Schritt für Schritt ein Buch selbst veröffentlichen

    Der Traum vom eigenen Buch ist für viele Schreibende ein Herzenswunsch. Selfpublishing macht es heute einfacher denn je, diesen Traum unabhängig von klassischen Verlagen zu verwirklichen. Wer sein Buch selbst veröffentlichen möchte, behält die volle Kontrolle, entscheidet über Inhalt, Gestaltung und Preis – und erreicht die eigenen Leserinnen und Leser direkt.

    Damit der Weg gelingt, sind einige Schritte wichtig. Mit sorgfältiger Vorbereitung und Strategie lässt sich jedes (gute) Manuskript in ein professionelles Buch verwandeln.

    Manuskript überarbeiten – Qualität ist das Fundament

    Ein gutes Manuskript ist die Grundlage für den Erfolg. Ein professionelles Lektorat prüft Stil, Struktur und Lesefluss, während ein Korrektorat auf Rechtschreibung und Grammatik achtet. Dieser Feinschliff macht den Unterschied zwischen einem Text, der nett ist – und einem Buch, das begeistert.

    Tipp für Selfpublisher: Wer in Qualität investiert, erhöht die Chancen auf positive Rezensionen und zufriedene Leserinnen und Leser erheblich.

    Covergestaltung – das Aushängeschild des Buches

    Das Cover ist der erste Blickfang und entscheidet oft über Kauf oder Weiterblättern. Farben, Schriften und Bildsprache vermitteln sofort Genre und Stimmung. Ein professionell gestaltetes Cover schafft Vertrauen und hebt ein Buch aus der Masse heraus.

    Viele Autorinnen und Autoren unterschätzen diesen Punkt und „basteln“ ihr Titelbild selbst, ohne Erfahrung im Design. Das Ergebnis wirkt dann schnell unprofessionell – und schreckt Leserinnen und Leser ab, noch bevor sie auch nur eine Zeile gelesen haben.

    Tipp: Ein gutes Cover muss nicht teuer sein. Es gibt viele professionelle Designer, die gute Leistung für faires Honorar liefern.

    Buchsatz und E-Book-Formatierung – Lesefreude schaffen

    Ein klar strukturierter Buchsatz mit lesefreundlicher Typografie sorgt für Freude beim Lesen.

    Ebenso wichtig ist die fehlerfreie E-Book-Formatierung, damit das Werk auf Kindle, Tolino und anderen Readern problemlos dargestellt wird.

    e-book

    Auch hier machen viele Autoren den Fehler, alles selbst zu erledigen – ohne Fachwissen in Typografie und Layout. Das führt zu unsauberen Absätzen, unruhigen Seitenbildern und technischen Problemen beim E-Book. Leser merken sofort, ob ein E-Book professionell erstellt wurde – und brechen im schlimmsten Fall ab.

    Tipp: Zahlreiche Dienstleister unterstützen beim Layout. Wer technikaffin ist, kann Programme wie Vellum, Papyrus Autor, Adobe InDesign oder Jutoh nutzen. Doch auch dann gilt: Fachwissen ist durch nichts zu ersetzen und ein Profi-Programm muss durch einen Profi, zumindest mit professioneller Unterstützung, bedient werden.

    Plattformwahl – das Buch sichtbar machen

    Selfpublishing-Plattformen wie Amazon KDP, Tolino Media oder Print-on-Demand-Anbieter wie BoD sind die wichtigsten Distributionskanäle. Jede Plattform bietet unterschiedliche Reichweiten und Konditionen. Print-on-Demand ermöglicht es, Bücher auch in gedruckter Form anzubieten, ohne hohe Vorabkosten zu tragen.


    Preisgestaltung – den Wert erkennen

    Die Preisfindung im Selfpublishing erfordert Fingerspitzengefühl. Berücksichtigt werden sollten Produktionskosten, Plattformgebühren und marktübliche Preise. Ein fairer Preis macht das Buch attraktiv und spiegelt den Wert der Arbeit wider.

    Marketing – Reichweite für das eigene Buch

    Wer ein Buch selbst veröffentlicht, übernimmt auch die Rolle des Marketings. Sichtbarkeit entsteht durch Social Media, eigene Websites, Newsletter, Buchblogger und Rezensionen. Lesungen oder Online-Events bieten zusätzliche Möglichkeiten, direkt mit der Leserschaft in Kontakt zu treten.

    Tipp: Authentisches Marketing – die eigene Leidenschaft und Geschichte teilen – wirkt oft stärker als teure Werbekampagnen.

    Rechtliche Aspekte – rechtssicher veröffentlichen

    Auch im Selfpublishing sind rechtliche Grundlagen wichtig: Impressumspflicht, ISBN-Vergabe, Urheberrechte, Zitatrecht, Bildrechte und steuerliche Fragen.

    Wer sich hier informiert, sorgt für Professionalität und Sicherheit.


    Checkliste: Buch erfolgreich selbst veröffentlichen

    • Manuskript lektorieren und korrigieren lassen
    • Professionelles Cover gestalten lassen (kein Eigenbau ohne Design-Know-how)
    • Buchsatz und E-Book-Formatierung prüfen (Typografie beachten)
    • Geeignete Selfpublishing-Plattformen wählen
    • Verkaufspreis kalkulieren
    • Marketingstrategie entwickeln
    • Rechtliche Vorgaben (Impressum, ISBN, Urheberrecht) beachten

    Fazit – Selfpublishing lohnt sich

    Ein Buch selbst zu veröffentlichen, bedeutet Verantwortung, aber auch große Freiheit. Schritt für Schritt wird aus einer Idee ein professionelles Werk, das Leserinnen und Leser erreicht. Der Mut, den eigenen Weg zu gehen, zahlt sich aus – spätestens in dem Moment, in dem das eigene Buch in den Händen liegt.

    Bücher-EditionBlaes

    Wer auf diesem Weg Unterstützung sucht, findet sie bei Edition Blaes. Der kleine, erfahrene Dienstleistungsverlag begleitet seit vielen Jahren Autorinnen und Autoren beim Selfpublishing – von Lektorat über Buchgestaltung bis hin zur Veröffentlichung. Mit Know-how, Herzblut und individueller Betreuung durch die erfahrene Designerin und Lektorin Renate Blaes entsteht ein Buch, das alle professionellen Ansprüche erfüllt.


    Typische Fehler im Selfpublishing – und wie sie vermieden werden können

    Viele Autorinnen und Autoren neigen dazu, alles allein machen zu wollen – aus Kostengründen oder aus Begeisterung für den kreativen Prozess. Doch ohne Fachwissen führt das oft zu Ergebnissen, die Leserinnen und Leser abschrecken. Diese Fehler sollten unbedingt vermieden werden:

    • Cover selbst „gebastelt“ ohne Designkenntnisse
      ➝ Das Titelbild ist das wichtigste Verkaufsargument. Ein unprofessionelles Cover wirkt abschreckend und signalisiert mangelnde Qualität.
    • Unsauberer Buchsatz
      ➝ Falsche Abstände, zu kleine Schrift, unruhige Seiten. Leser merken sofort, wenn ein Text von einem Laien gesetzt wurde.
    • Fehlendes Lektorat und Korrektorat
      ➝ Rechtschreib- oder Grammatikfehler zerstören den Lesefluss. Ein Text wirkt dadurch unprofessionell, selbst wenn die Geschichte stark ist.
    • Unklare Preisgestaltung
      ➝ Zu hohe Preise schrecken ab, zu niedrige wirken unseriös. Eine kluge Kalkulation ist entscheidend.
    • Marketing vernachlässigt
      ➝ Ein gutes Buch verkauft sich nicht von allein. Ohne Sichtbarkeit bleibt es unbekannt und damit ungelesen.

    Hinweis: Selfpublishing heißt nicht, alles allein machen zu müssen. Im Gegenteil, Unterstützung von Profis bei Coverdesign, Buchsatz und Lektorat ist keine Schwäche – sondern ein wichtiger Schritt zu einem professionell erstellten Buch.

    WeiterlesenBuch selbst veröffentlichen
    lektorat

    Jährlich erscheinen rund 100.000 Bücher von Autoren, die ihr Werk selbst veröffentlichen. Vielen Büchern sieht man das an, weil sie nicht professionell erstellt wurden.

    Ihnen fehlt das Lektorat, das sieht man am Text. Formulierungen sind nicht besonders gut, Namen werden falsch geschrieben, der Plot ist nicht logisch – es gibt vieles, auf das ein Autor nicht achtet, ein Lektor aber schon.

    Der Arzt und Autor Dr. Uwe Niemann hat in seinem Blogartikel bei Edition Blaes geschrieben, warum er jedem Autor ein Lektorat empfiehlt.

    WeiterlesenWarum ein Autor ein Lektorat durchführen lassen sollte
    buch

    Welche Auflage bei einem Hardcoverbuch

    Bei einer Buchveröffentlichung spielen die Kosten eine große Rolle. So auch die Druckkosten.

    Bei jeder Buchdrucktechnik ist es möglich, auch nur ein einziges Exemplar zu drucken. Allerdings ist das nicht wirtschaftlich, weil der Stückpreis bei steigender Auflage kontinuierlich sinkt.

    Das gilt vor allem bei einem Buch, das mit Offsetdruck produziert wird. Denn bis die Auflage definitiv gedruckt wird, bedarf es etlicher Durchgänge, bis der Drucker entscheidet: Ja, so ist der Druck in Ordnung! Da kann es schon mal sein, dass über 50 Bögen durch die Maschine gelaufen sind.

    Genau das verursacht die Kosten. Denn im Gegensatz zum Digitaldruck, wo die Grundeinstellungen der Druckmaschine generell für alle Druckerzeugnisse/Bücher gleich sind, wird beim Offsetdruck bei jedem Druckprojekt individuell geprüft, ob die 4 Farben gut aufeinander abgestimmt sind. Denn der Mann an der Maschine kann jede Druckfarbe individuell einstellen: Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb), Key (Schwarz).

    Ausführliche Informationen zu dieser Drucktechnik gibt es hier.

    In einem Blogartikel bei Edition Blaes habe ich das Angebot einer Druckerei veröffentlicht, das den Unterschied im Stückpreis deutlich darstellt.

    WeiterlesenWelche Auflage bei einem Hardcoverbuch
    amazon

    Amazon ist vielen ein Dort im Auge, und das zurecht! So bietet Amazon zum Beispiel Bücher an, die es gar nicht zur Verfügung hat. Es greift ganz einfach Informationen beim VLB ab – was danach passiert, ist egal.

    Was für ein Stress eine Autorin mit ihrem in zwei Wochen erscheinenden Buch hat, schildere ich in einem ausführlichen Blogartikel bei Edition Blaes.

    WeiterlesenAmazon bietet Bücher an, die es nicht hat
    druckwalze

    Die Auflage eines mit der Offsetmaschine gedruckten Hardcover-Buches ist unter 300 Stück nicht wirtschaftlich.

    Warum, das habe ich in einem Blogartikel bei Edition Blaes erklärt. Und dort gibt es interessante Preisunterschiede zu sehen.

    Bei 40 % mehr Kosten gibt es 333 % mehr Bücher!

    WeiterlesenDer Stückpreis eines Hardcover-Buches
    offsetdruck

    Meine Druckerei in Polen

    Viele Jahre habe ich meine Bücher in Deutschland drucken lassen. Angesichts steigender Druckkosten habe ich mich dann mal umgesehen und eine hervorragende Druckerei in Polen entdeckt. Mit ihrer verwirkliche ich die meisten meiner Druckprojekte bei Edition Blaes.

    Mehr dazu gibt es in einem Blogbeitrag bei Edition Blaes.

    WeiterlesenMeine Druckerei in Polen