Word oder PDF für den Buchdruck?
Ein Thema, über das ein Autor oft erst nachdenkt, wenn es schiefgeht: In welchem Format sollte die Druckdatei bei KDP hochgeladen werden – als Word-Datei oder als PDF?
Anlass für meinen neuen Artikel im Verlagsblog war die Frage eines Autors in einer Internet-Autorengruppe. Er hatte sein Buch als Word-Datei bei KDP hochgeladen und stellte beim Probedruck fest, dass sich zahlreiche Seitenübergänge verändert hatten. Überschriften standen plötzlich an anderen Stellen, Absätze waren verrutscht und auch Kapitelanfänge hatten sich verschoben.
Das Problem dabei ist, dass eine Word-Datei ein flexibles Dokument ist, dessen Seitenaufteilung bei der Verarbeitung unter anderen Voraussetzungen verändert werden kann.

Ein PDF funktioniert anders: Das gesetzte Seitenlayout wird beibehalten. Genau deshalb ist ein PDF als Druckdatei die bessere Wahl.
Ich habe das Ganze in einem Blogartikel bei Edition Blaes ausführlich erklärt – inklusive der Frage, warum sich eine einzige zusätzliche Textzeile zu einer regelrechten Verschiebungskette durch das ganze Buch entwickeln kann.
Buchdruck: WORD-Datei oder PDF? Warum PDF für den Buchdruck besser ist
Ein Autor, der sein Buch selbst veröffentlicht und mit KDP veröffentlicht, sollte sich diese Frage jedenfalls nicht erst stellen, wenn der Probedruck vor ihm liegt.




