Kategorie Kochlustblog

Kochen mit Wildkräutern.

Was das Schondorf-Blog und meine Wenigkeit miteinander zu schaffen haben

Vor vielen Jahren – im Juli 2014 – hat der örtliche Regional-Blogger Leopold Ploner mich bzw. meine Blogs entdeckt. Und darüber hat er einen Artikel geschrieben. Den hier:

Den Artikel hat er damals als Interview verfasst, und ich habe mich sehr darüber gefreut!

Ein paar Jahre später – im September 2019 – hat Leo (sein Kurzname) wieder einen Artikel über mich veröffentlicht. Dieses Mal über mein Kochlust-Blog.

Auch darüber habe ich mich sehr gefreut!

Da aller guten Dinge oft drei sind, gibt es auf Leo’s Schondorf-Blog noch einen dritten Artikel in Bezug auf mich: Er hat meinen neuen Ratgeber »Buch selbst veröffentlichen« vorgestellt.

Solche Blogartikel, die Menschen und ihre Aktivitäten miteinander verlinken, sind nicht nur menschlich wohltuend, sondern auch nützlich. Denn: Google is watching us. Immer und überall. Alles, was wir im Internet hinterlassen, wird registriert. Und solche Verlinkungen wie die von Leopold Ploner mag Google ganz besonders. Demzufolge bekommen mein Buch und der dahinterstehende Verlag Edition Blaes bei den Suchergebnissen vermutlich einen anderen Stellenwert (keine Ahnung, wie man das technisch ausdrückt), und das ist gut. Denn Menschen wie Leopold Ploner und ich schreiben zwar aus Freude am Schreiben – aber eben auch, um wahrgenommen zu werden … u. a. von Google. Und um gefunden zu werden, ist Google nun mal die Nummer 1. Kann man nix machen. Ist halt so. Und eigentlich ist das auch gut so … moderne Technik fand ich schon immer gut. So war ich eine der Ersten, die z. B. einen MAC gekauft haben. Und ich freue mich jeden Tag über dieses »Werkzeug«, das ich seit über 40 Jahren nutze. Anfangs ein kleines, hässliches Ding, auf das gerade mal eine DIN-A4-Seite drauf passte (s/w), und heute ein schönes Design-Element auf meinem Schreibtisch, das in gestochen scharfen Farben meine Arbeiten darstellt.

Alles in allem:
Lieber Leo, ich danke Dir ganz herzlich für Deine Artikel über mich und für Deine Links. Denn außerhalb Deiner Artikel verlinkst Du ja immer wieder zu mir rüber. Wie oft … das kann ich gar nicht zählen.

Übrigens: Über den Blogger Leopold Ploner habe ich auch vor ein paar Monaten einen Artikel geschrieben. Den hier:

St. Anna-Kirche-schondorf
WeiterlesenDas Schondorf-Blog und meine Wenigkeit
Wiese-Wald

Gemüse gibt’s nicht nur im Garten und im Supermarkt, sondern auch auf der Wiese.

Zum Beispiel: Wiesenkerbel, Wiesenbärenklau, Japanischer Knöterich und Kohldistel.

kohldistel
Kohldistel – eine fast vergessene Wildpflanue

Wie man mit Gemüse von der Wiese ein leckeres Pfannengericht zubereitet, beschreibe ich in meinem Kochlustblog.

WeiterlesenGemüse von der Wiese
Wasserlinsen-Brunnenkresse-Bachbunge

Superfood: Wasserlinsen. Klein, grün und unglaublich gesund

Wasserlinsen, auch Lemnaceae genannt, sind winzige, schwimmende Wasserpflanzen in Teichen, Seen und langsam fließenden Gewässern. Trotz ihrer geringen Größe haben sie enorme ökologische und wirtschaftliche Bedeutung.

Ein zentraler Vorteil von Wasserlinsen ist ihr schnelles Wachstum: Unter optimalen Bedingungen verdoppeln sie ihre Biomasse innerhalb weniger Tage. Sie filtern Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor aus dem Wasser, verhindern übermäßiges Algenwachstum und tragen so zur Reinhaltung von Gewässern bei.

Auch für den Menschen sind Wasserlinsen interessant: Als nachhaltige Proteinquelle können sie als Nahrungsmittel oder Tierfutter genutzt werden. Forscher prüfen zudem ihr Potenzial als Biokraftstoff oder CO₂-Binder, da sie schnell wachsen und wenig Platz benötigen.

Chicoréesalat mit Wasserlinsen

Mehr zu den winzigen Pflänzchen gibt es auf meinem Kochlustblog.

WeiterlesenSuperfood: Wasserlinsen
Bischofsmuetzchen-Stern-800x530

Am kommenden Wochenende ist 1. Advent. Und damit beginnt die Zeit der Weihnachtsbäckerei.

Die Weihnachtsbäckerei zählt zu den festen kulturellen Elementen der Adventszeit im deutschsprachigen Raum. Obwohl regionale Unterschiede bestehen, verbindet alle Formen der saisonalen Backtradition ein gemeinsames Ziel: die Herstellung von aromatischem Gebäck, das sowohl kulinarisch als auch symbolisch zur vorweihnachtlichen Atmosphäre beiträgt.

getrocknete Aprikosen

Typische Bestandteile wie Gewürze, Nüsse oder Trockenfrüchte sind historisch gewachsen und spiegeln frühere Handelswege sowie die besondere Wertschätzung kostbarer Rohstoffe während des Festes wider. Viele charakteristische Aromen – etwa Zimt, Nelken oder Kardamom – prägen bis heute den unverwechselbaren Duft der Adventszeit und besitzen durch ihre lange Verwendung einen hohen Wiedererkennungswert.

Zimtstangen, Nelken, Sternanis

Auch im gesellschaftlichen Kontext spielt die Weihnachtsbäckerei eine wichtige Rolle. In Familien fungiert sie häufig als gemeinschaftsstiftendes Ritual, das Generationen miteinander verbindet und Erinnerungen schafft. In Betrieben und Vereinen werden saisonale Backwaren zur Förderung sozialer Interaktion genutzt, beispielsweise in Form von Adventsfeiern oder karitativen Aktionen. Zudem tragen Bäckereien und gastronomische Betriebe mit speziellen Sortimenten zur wirtschaftlichen Dynamik der Saison bei.

Springerle
Springerle

Nicht zuletzt besitzt die Weihnachtsbäckerei einen kulturellen Charakter. Zahlreiche Regionen pflegen eigene Spezialitäten, die oft überlieferte Geschichten, lokale Besonderheiten oder historische Begebenheiten widerspiegeln. Auf diese Weise wird das Backen nicht nur als kulinarische Tätigkeit verstanden, sondern als Traditionspflege, die jedes Jahr aufs Neue Werte wie Gemeinschaft, Genuss und Besinnlichkeit hervorhebt.

Damit bleibt die Weihnachtsbäckerei ein prägendes Merkmal der Adventszeit – ein Zusammenspiel aus Kulturgeschichte, Handwerk und sozialer Bedeutung, das weit über den reinen Genuss hinausreicht.

Und natürlich gibt es auf meinem Kochlustblog viele Rezepte für Weihnachtsgebäck.

WeiterlesenWeihnachtsbäckerei
Herbsttrompeten-Risotto

Herbstliches Risotto mit Herbsttrompeten

Mit dem Herbst kommt die Pilzsaison, und unter den vielen Sorten stechen die Herbsttrompeten besonders hervor. Sie haben ein kräftiges, erdiges Aroma und verleihen Gerichten Tiefe – ideal für ein cremiges Risotto.

Herbsttrompeten sind geschmacklich intensiv, ohne den Reis zu überlagern. Sie bringen eine leichte Nussigkeit und einen Hauch von Waldgeschmack mit, der das Risotto aufwertet, ohne zu dominant zu sein. Anders als viele andere Pilze behalten sie beim Kochen ihre Struktur und Textur.

Ein gutes Risotto lebt von der richtigen Zubereitung: Der Reis wird langsam gegart, nimmt nach und nach die Flüssigkeit auf und entwickelt so seine cremige Konsistenz. Werden die Herbsttrompeten früh genug leicht angebraten, entfalten sie ihr volles Aroma und verbinden sich optimal mit dem Reis.

Das Ergebnis ist kräftig, erdig und leicht. Ein Risotto mit Herbsttrompeten ist unkompliziert und schmeckt köstlich – ideal für ein entspanntes Abendessen im Herbst.

Das Rezept gibt es wie immer auf meinem Kochlustblog.

WeiterlesenKöstliches Risotto mit Herbsttrompeten
Breitwegerichsamen-makro

Kaum jemand weiß, wie wertvoll die winzigen Samenkörnchen des Breitwegerichs sind. In einem Artikel auf meinem Kochlust-Blog stelle ich Breitwegerichsamen vor.

Breitwegerich-Fruechte

Breitwegerichsamen – kleines Korn, große Wirkung

Breitwegerich (Plantago major) ist eine weit verbreitete, heimische Pflanze, die oft am Wegrand, auf Wiesen oder in Gärten zu finden ist. Besonders die Samen des Breitwegerichs sind bemerkenswert und werden seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde geschätzt.

Aussehen und Vorkommen:
Die Samen sind klein, länglich und dunkelbraun. Sie reifen in den schmalen, aufrechten Blütenähren der Pflanze heran. Breitwegerich wächst nahezu überall, auch auf stark beanspruchten Böden, und ist daher leicht zugänglich.

Wirkung und Anwendung:
Die Samen sind reich an Schleimstoffen, die im Kontakt mit Wasser aufquellen. Dadurch können sie die Verdauung regulieren, Verstopfung vorbeugen und Reizungen im Magen-Darm-Trakt lindern. Zudem wirken sie leicht harntreibend und können bei Husten oder Halsreizungen eingesetzt werden.

Verwendung:
Breitwegerichsamen können pur gegessen, in Wasser eingeweicht oder als Bestandteil von Tees verwendet werden. Traditionell kommen sie auch in Brot oder Müslis, um die Ballaststoffzufuhr zu erhöhen.

Hinweis:
Obwohl die Samen als sehr verträglich gelten, sollten sie bei starkem Darmverschluss oder akuten Verdauungsproblemen nur nach Rücksprache mit einer Fachperson eingenommen werden.


Wenn du willst, kann ich noch eine sehr kurze, praxisnahe Version schreiben, die in 3–4 Sätzen alles Wichtige zusammenfasst. Willst du, dass ich das mache?

WeiterlesenWertvoller Wildkräutersamen: Breitwegerich
basilikum

Wer kennt das nicht? Man kauft im Supermarkt einen Topf Basilikum und nach einem oder zwei Tagen ist die Hälfte der Pflänzchen erst matt und schlapp und gibt wenige Tage später ganz den Geist aus. Mindestens die Hälfte des Topfinhaltes ist meist dahin!

Warum, weil sich zu viele Pflänzchen auf zu wenig Raum drängen.

Doch dieses Problem ist leicht zu lösen! Wie? Das beschreibe ich in einem Artikel in meinem Kochlust-Blog.

WeiterlesenBasilikum aus dem Supermarkt retten
Schwefelporling-Gemuese-Buchweizen

Jetzt „blüht“ er wieder, der leuchtend-gelbe Baumpilz namens Schwefelporling.

Schwefelporling-Weide-1

Der Schwefelporling gehört zu den Porlingen, also zu den Pilzen, die keine klassischen Lamellen, sondern porenartige Strukturen auf der Unterseite besitzen. Seinen Namen verdankt er seiner intensiven gelb-orangen Färbung, die an Schwefel erinnert. Man findet ihn meist an geschwächten oder abgestorbenen Laubbäumen, vor allem Eiche, Kastanie oder Weide.

Schwefelporling-Weide

Der auch „Hühnchen des Waldes“ genannte Baumpilz erinnert mit seinem Geschmack stark an Hähnchenfleisch und ist sehr vielseitig in der Küche zu gebrauchen.

Rezepte mit diesem köstlichen Baumpilz gibt es wie immer in meinem Kochlustblog.

WeiterlesenKöstliche Rezepte mit Schwefelporling
eiche

Eicheln kann man essen

Die Früchte der Eichen schmecken nicht nur den Wildschweinen, sondern – richtig bearbeitet – auch Menschen, und ich habe mit den Waldfrüchten etliche und sehr wohlschmeckende Rezepte kreiert.

Wie man Eicheln genießbar macht, habe ich in einem Artikel auf meinem Kochlustblog beschrieben.

Entbitterte Eicheln.

WeiterlesenEicheln kann man essen!
holunderbluetenpesto

Aromatisches Holunderblütenpesto

Basilikumpesto kennt vermutlich jeder. Denn das ist ja der italienische Klassiker. Aber wer kennt Holunderblütenpesto? Kaum jemand – denn gibt man bei Google diesen Begriff ein, so passiert – nichts. Es werden zwar jede Menge Bilder mit Holunderblüten präsentiert, aber keines davon zeigt ein Holunderblütenpesto.

Höchste Zeit, dass sich das ändert. Denn auf dem Kochlustblog gibt es eine leckere, von mir kreierte Nachspeise: gemischte Beeren – mit Holunderblütenpesto.

WeiterlesenKöstliches Holunderblütenpesto
basilikum

Wunderbare Basilikumrettung

Jeder, der schon einmal einen Topf Basilikum gekauft hat, kennt das Trauerspiel: Nach wenigen Tagen lässt mindestens die Hälfte der Stängel die Köpfe hängen, und nach zwei Wochen sind sie eingegangen und nur noch ein paar mickrige Stängel sind übriggeblieben.

Grund: Im Topf sind zu viele Pflänzchen, und nur die stärksten überleben.

Doch es gibt Abhilfe! Auf dem Foto hier sind 5 Töpfe mit wunderbarem, kräftigem Basilikum zu sehen.

Das Besondere daran ist, dass der Inhalt dieser 5 Töpfe aus einem einzigen Basilikumtopf stammt. Ein Wunder? Nein, strategische Vorgehensweise, und die funktioniert so:

Man schneidet die größten Stängel ab! So um die 12 Stück. Diese Stängel stellt man in ein Glas mit Wasser.

Die im Topf verbliebenen Pflänzchen verteilt man auf 2 Töpfe, und lässt dabei Platz zwischen den einzelnen Pflänzchen, damit sie nicht so eng beieinander stehen.

Sind die Wurzeln lang genug, pflanzt man je 3-4 Stängel in einen Topf.

So hat man aus einem einzigen Basilikumtopf 5 Töpfe gemacht! Und die Blättchen sind schön grün und kräftig.

WeiterlesenWunderbare Basilikumrettung